Die Nachricht sorgte am Donnerstag vergangener Woche für reichlich Gesprächsstoff in Kulmbach: Woolworth verlässt nach Jahrzehnten seine Geschäftsräume in der Fußgängerzone und zieht um: in das ehemalige Rofu-Gebäude in der Albert-Ruckdeschel-Straße.
Die Bayerische Rundschau hatte die Woolworth-Pressestelle um eine Stellungnahme zu dieser Entwicklung gebeten, denn noch immer prangen am alten Standorte Plakate: „Wir bauen für Sie um!“
PR-Agentur antwortet
Eine Antwort auf unsere Anfrage blieb zunächst aus, eine erneute Nachfrage brachte am Montag eine Reaktion – von der Public-Relations-Agentur „Better Trust“ in Berlin im Auftrag der Woolworth-Pressestelle.
Die Bayerische Rundschau hatte gefragt, warum Woolworth sich für den neuen Standort entschieden hat, ob es (nach vor einiger Zeit bekannt gewordenen Differenzen) keine Einigung mit dem Eigentümer des Gebäudes in der Langgasse, Bernd Förtsch, zur Weiternutzung gegeben habe, ob der neue Standort für das Unternehmen günstiger ist und ob das Warenangebot gleich bleibt. Da laut Plakat noch Mitarbeiter gesucht werden, erkundigte sich die BR-Redaktion außerdem, was aus den bisherigen Mitarbeitern wird.
Das ist die Antwort: „Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zum Standort in der Langgasse zum aktuellen Zeitpunkt nicht äußern. Die neue Woolworth-Filiale in der Albert-Ruckdeschel-Straße in Kulmbach wird am 24. September 2026 eröffnet. Wir freuen uns, damit künftig wieder in Kulmbach vertreten zu sein und unsere Kundinnen und Kunden am neuen Standort begrüßen zu dürfen. Das Warensortiment entspricht unserem gewohnten Woolworth-Angebot und umfasst unter anderem Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie Haushaltswaren, Dekoration, Drogerieartikel, Elektroprodukte, Spielwaren und weitere Artikel für den täglichen Bedarf.“









