Beim Stichwort „Biene“ denken die meisten Menschen wohl zuerst an die Honigbiene, die jetzt, wenn es draußen endlich wärmer wird, in Blumenbeeten und an Obstbaumblüten summt und brummt. Aber sie ist nur eine von zahllosen Bienenarten in Deutschland. Rund 600 Wildbienenarten gibt es bei uns, schätzen Experten. Mit der Honigbiene sind sie alle verwandt – ihre Bedürfnisse an Lebensraum und Nahrung könnten aber unterschiedlicher nicht sein.
Kulmbacher LBV-Gruppe lädt zu Vortrag ein
Um die Wildbienen und ihren Lebensraum geht es in einem Vortrag „Wildbienen und ihre Pflanzen“, zu dem die Kreisgruppe Kulmbach im Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) am Mittwoch, 15. April, um 19.30 Uhr ins Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins Burghaig-Kulmbach, Seidenhof 27, einlädt. Referent ist Dr. Joachim Langstein, Dozent am Lehrstuhl für Didaktik der Biologie und Chemie an der Universität Bayreuth.
Langstein ist Bienenkenner und Bienenfreund. Selbst langjähriger Imker, bietet er unter anderem Kurse für die Schulimkerei an. Ein besonderes Anliegen ist ihm bei seiner Arbeit der Erhalt der Biodiversität – auch was die Wildbienen betrifft. So hat er unter anderem mit Kollegen zusammen das Spiel „BeeActive“ entwickelt, bei dem es darum geht, durch die Verknüpfung virtueller Geschichten mit der realen Naturbeobachtung die Sinne zu schulen für die so notwendige Vielfalt in der Pflanzenwelt.
Kulmbacher Gäste lernen Bienen-Index kennen
Jede Wildbienenart hat andere Bedürfnisse – und jede Pflanze hat einen unterschiedlichen Wert für die Wildbienen. Dank Langstein und seinen Forscher-Kollegen lässt sich dieser Wert sogar beziffern: Mit dem ökologischen Bienen-Index.
Was genau es damit auf sich hat, wird Langstein in seinem Vortrag bei der LBV-Kreisgruppe erläutern. So viel sei im Voraus schon verraten: Es wird dabei einige Überraschungen geben! Gäste sind zu dem Vortrag herzlich willkommen. Der Eintritt ist wie immer frei.
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