Das war Wahnsinn! 2:0 siegte die DFB-Elf am Mittwochabend über Ungarn. Ein Pflichtspiel-Sieg gegen dieses Team hatten die deutschen zuletzt 1954 beim Wunder von Bern eingefahren. Das Achtelfinale hat die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann damit sicher. Doch nicht alles war im TV zu sehen. Der FT war vor Ort und sagt Ihnen, was sonst noch los war.
DFB-Elf im zweiten Gruppenspiel: Angstgegner Ungarn
Noch 180 Minuten bis Spielbeginn: Stuttgarts Straßen-, U- und S-Bahnen sind voll. Die Menschen wollen zum Spiel.
Noch 150 Minuten bis Spielbeginn: Vor allem in Stadionnähe häufen sich Fans in Trikots. Egal ob deutsche oder ungarische Nationalmannschaft: Die ersten machen sich mit Fangesängen bemerkbar.
Noch 135 Minuten bis Spielbeginn: Der FT ist am Stadion. Tausende stehen schon davor, kaufen fleißig an den Fanshops im Stadion.
Noch 126 Minuten bis Spielbeginn: Die Fernsehstationen laufen auf Hochtouren. Sascha Bandermann und Tabea Kemme stehen im Scheinwerferlicht schon einmal Probe. Das Stadion füllt sich. Die ersten Zuschauer sind auf ihren Plätzen.
Noch 102 Minuten bis Spielbeginn: Ein Hubschrauber filmt die Fahrt des deutschen Busses zum Stadion. Im Stadion werden die Bilder live übertragen.
Noch 110 Minuten bis Spielbeginn: Hoher Besuch aus Herzogenaurach! Adidas-Manager Bjørn Gulden ist vor der Arena in Stuttgart. Er muss noch seinen Platz suchen, fragt sich bei den Volunteers durch.
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Noch 92 Minuten bis Spielbeginn: Jubel brandet auf. Die deutsche Mannschaft begutachtet den Rasen. Knapp fünf Minuten später jubeln die Gäste: Ungarn ist da!
Nach der DFB-Elf kommt ein Weltmeister von 2014
Noch 77 Minuten bis Spielbeginn: Die Mannschaften sind schon wieder weg. Nur David Raum und Benjamin Henrichs reden noch mit Dominik Szoboszlai. Drei (Ex-)Leipziger unter sich! Die Rasensprenger gehen derweil an. Bastian Schweinsteiger läuft an der Seitenlinie entlang und schüttelt eifrig Hände.
Noch 68 Minuten bis Spielbeginn: Maskottchen Albärt ist da und winkt. Hoffentlich ist es diesmal das echte!
Noch 65 Minuten bis Spielbeginn: DFB-Sportdirektor Rudi Völler gibt in den Katakomben Interviews.
Noch 60 Minuten bis Spielbeginn: Der Stadionsprecher heizt die Menge an. Beide Fanlager sollen für ihre Mannschaft Stimmung machen. Der Jubel auf Kommando funktioniert!
Stuttgart tobt: Die Teams kommen
Noch 55 Minuten bis Spielbeginn: Péter Gulácsi und seine beiden anderen ungarischen Torhüter sind pünktlich beim Aufwärmen. Die ungarische Kurve tobt. Die Deutschen müssen auf Manuel Neuer und Co. noch etwas warten. Dann kommen auch die ungarischen Feldspieler dazu.
Noch 41 Minuten bis Spielbeginn: Das deutsche Team ist komplett. Mittlerweile ist fast jeder Platz besetzt. Es wird laut auf den Rängen. Der Stadion-DJ spielt Major Tom. Das passt gut in diese Stadt: Sänger Tom Schilling ist gebürtiger Stuttgarter. Die Fans grölen den Refrain mit. Deutschland ist im EM-Fieber.
Noch 39 Minuten bis Spielbeginn: Während die Menge noch singt und die Teams sich warm machen, dürfen Schweinsteiger und Alexander Bommes in den Mittelkreis. Ein Kamerateam begleitet sie.
Noch 35 Minuten bis Spielbeginn: Schweini und Bommes sind kaum weg, da dürfen jetzt auch Kemme und Bandermann in den Mittelkreis.
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Noch 30 Minuten bis Spielbeginn: An den Stadionleinwänden sind Grußworte von den deutschen Basketball-Weltmeistern Franz und Moritz Wagner zu sehen.
Noch 24 Minuten bis Spielbeginn: Die Ungarn haben bereits den Platz verlassen. Das deutsche Team kickt noch fleißig weiter.
Vor dem deutschen Gruppenspiel: Stadion singt
Noch 21 Minuten bis Spielbeginn: Die Ungarn singen lauthals ein Lied mit, das über Lautsprecher gespielt wird. Sie schwenken Flaggen. Das deutsche Team sucht nun die Kabine auf. Die Rasensprenger sind angegangen.
Noch 17 Minuten bis Spielbeginn: Es läuft „Sweet Caroline.“ Das Stadion liebt nicht nur die EM, sondern auch Neil Young. Alle singen mit. Die deutsche Kurve packt Fahnen aus. Die losen Rasenstellen werden wieder auf Vordermann gebracht.
Noch 14 Minuten bis Spielbeginn: Die Zeremonie vor dem Spiel wird vorbereitet. Dass Transparent, auf dem groß „Stuttgart“ steht, wird zentimetergenau ausgerollt. Auch die Flaggen werden in den Strafräumen platziert. Die Fotografen werden derweil neben den Spielertunnel aufgereiht. Alle warten darauf, dass es losgeht.
Noch drei Minuten bis Spielbeginn: Während die Teamfotos gemacht werden, werden Fahnen und Transparente entfernt. Die Helfer verlassen den Stadioninnenraum. Stuttgart macht sich bereit für das zweite deutsche Gruppenspiel.
Deutschland gegen Ungarn - Spiel läuft
20 Uhr Ortszeit: Der Ball rollt diesmal pünktlich.
40. Spielminute: Die deutsche Kurve singt: „Pyrotechnik, ist doch (k)ein Verbrechen!“
Halbzeitpause: Nur die Spieler von Ungarn kicken auf dem Feld. Anfangs werden sie von den Rasensprengern gestört. Über die Leinwände läuft das Halbzeit-Quiz. Wer schoss im Finale 1996 zwischen Deutschland und Tschechien das erste Tor? Hätten Sie es gewusst? Patrick Berger wäre richtig gewesen. Kurz bevor beide Teams zurückkehren, kicken auch Niclas Füllkrug, Thomas Müller und Co.
Zehn Minuten nach Abpfiff: Die Ränge leeren sich, viele befinden sich bereits auf dem Nachhauseweg. Auch die meisten Spieler sind schon in den Katakomben verschwunden. Vom deutschen Team sind noch Manuel Neuer und İlkay Gündoğan zu sehen. Letzterer posiert mit der Trophäe, die er als „Spieler des Spieles“ bekommen hat.
15 Minuten nach Abpfiff: Ungarische Spieler laufen sich aus, machen Sprints über das Feld. An einer Stelle, wo zuvor deutsche Spieler bei ihrem Rundgang besonders stark gewunken haben, hat sich eine Menschentraube gebildet. Ob dort, wie in München Nagelsmann und Co. ihre liebsten begrüßen? Zahlreiche Fans warten jedenfalls darauf, ihren Stars noch einmal ganz nah kommen zu können.
Deutscher Bundestrainer nach Ungarn-Sieg erwartet
17 Minuten nach Abpfiff: Auch auf der Rängen vor den Expertenteams der TV-Stationen warten noch zahlreiche Fans. Der Bundestrainer wird erwartet.
20 Minuten nach Abpfiff: Die Seilkamera wird nahe einer Eckfahne bis auf den Boden herabgelassen. Drei Leute stehen daneben und werkeln eifrig. Die Kamera wird abmontiert.
23 Minuten nach Abpfiff: Robert Andrich hat Menschen auf der Tribüne begrüßt. Als er zurück in die Kabine läuft, applaudieren die Fans, die noch da sind. Das Stadion ist fast leer.
25 Minuten nach Abpfiff: Die Seilkamera wird aus dem Stadion getragen. Die vier Seile baumeln nun über dem Mittelpunkt.
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26 Minuten nach Abpfiff: Der Bundestrainer kommt zu den übertragenden TV-Stationen. Er wird verkabelt, sein Gesicht vorher abgepudert. Nagelsmann soll zuhause bei Ihnen schön aussehen.
35 Minuten nach Abpfiff: Nur die zwei bekannten Stellen im Stadion sind noch gefüllt. Der Rest der Tribünen hat sich bis auf ein paar verbliebene Zuschauer geleert.
Immer wieder Bundestrainer Julian Nagelsmann
40 Minuten nach Abpfiff: Das Stadion applaudiert. Jetzt geht Bundestrainer Julian Nagelsmann wieder zu seiner Liebsten. Fotografen stürmen dorthin. Auch Zuschauer aus anderen Blöcken strömen an Ort und Stelle.
45 Minuten nach Abpfiff: Vor dem Stadion herrscht Gewusel. Ein paar Jorunalisten suchen den Raum der Pressekonferenz. Nur wo ist er? Der ungarische Trainer scheint ihn gefunden zu haben. Auf Monitoren ist zu sehen, dass er bereits Fragen beantwortet.
55 Minuten nach Abpfiff: Julian Nagelsmann betritt den Pressekonferenzraum in den Katakomben des Stuttgarter Stadions. Er spricht von einem emotionalen Moment, als die deutschen Fans während des Spiels noch einmal die Hymne anstimmten. „Das gefällt mir unfassbar gut“, sagt Nagelsmann. Nach knapp 10 Minuten ist der Bundestrainer fertig und geht.
Ex-Franke Gündoğan: Man of the Match
66 Minuten nach Abpfiff: Der Spieler des Spiels ist da. İlkay Gündoğan beantwortet Fragen. „Ich fühle mich in dieser Mannschaft extrem wohl“, sagt er. Das Teamgefüge in der Nationalelf scheint nochmal stärker geworden zu sein.
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95 Minuten nach Abpfiff: Die Pressekonferenzen sind längst beendet. Menschen verlassen vereinzelt noch das Stadion. Vor dem VIP-Eingang haben sich feiernde Fans platziert. Auch nicht bekannte Persönlichkeiten werden mit einer Laola-Welle nach draußen begleitet. Ein beliebtes Fotomotiv waren dagegen Giovanni Zarella oder Bremens Fußball-Profi Justin Njinmah.
102 Minuten nach Abpfiff: Der deutsche Bus fährt ab. Mit Blaulicht-Begleitung verlassen die Deutschen das Stadion in Stuttgart. Es geht direkt nach Herzogenaurach zurück. Dort steht schon am nächsten Vormittag ein Training an. Die meisten machen sich jetzt auch auf den Heimweg.
112 Minuten nach Abpfiff: Die S-Bahn feiert, Stuttgart feiert, Deutschland tut es. Das Land träumt vom Sommermärchen 2.0.
















