Fußball-Bayernliga
Abbruch-Urteil: FC Eintracht beginnt von Neuem
Waren vom Spielabbruch in Gebenbach wenig begeistert: Kapitän Marc Reischmann (M.) und Trainer Jan Gernlein
Waren vom Spielabbruch in Gebenbach wenig begeistert: Kapitän Marc Reischmann (M.) und Trainer Jan Gernlein
Foto: FC Eintracht Bamberg
Tobias Schneider von Tobias Schneider Fränkischer Tag
Bamberg – Alles wieder auf null: Die Partie zwischen der DJK Gebenbach und dem FCE wird neu angesetzt. Dabei hatten die Gäste nach 73 Minuten mit 1:0 geführt – und waren ein Mann mehr.

Das Sportgericht hat sein Urteil schnell gefällt: Das wegen Nebels am Samstag in der 73. Minute beim Stand von 1:0 für den FC Eintracht Bamberg abgebrochene Bayernliga-Topspiel bei der DJK Gebenbach muss neu angesetzt werden.

„Aus Sicht des Schiedsrichters war eine ordnungsgemäße Durchführung des Spiels nicht mehr gewährleistet. Hierin wurde er auch durch seinen Assistenten bestätigt“, heißt es im Urteil des Sportgerichts. Nach einer 30-minütigen Unterbrechung sei schließlich die Entscheidung für den Abbruch getroffen worden.

Der FC Eintracht hat zwar Einspruch eingelegt, dieser hatte aber wie bereits vermutet keinen Erfolg: „Nach diesseitiger Auffassung ist ein Einspruch gegen den Abbruch des Spiels nicht möglich, da eine Wertung des Spiels nicht erfolgt. Somit wird das Schreiben als Stellungnahme gewertet. Es liegt hier eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters vor. Aufgrund dieser ist das Verbandsspiel neu anzusetzen“, heißt es weiter in der Urteilsbegründung.

Für FCE-Abteilungsleiter Sascha Dorsch kam die Entscheidung wenig überraschend: „Wir nehmen das so hin. Die Modalitäten sind wohl so, dass bei einem Spielabbruch auf Neuansetzung entschieden wird. Wir haken die Sache jetzt ab, verschwenden keine Kraft mehr in diese Geschichte – und fahren irgendwann halt erneut nach Gebenbach.“

 

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