Großangelegter Umbau
Finanzierung fix: 24 Millionen für Hallenbad in Bamberg
Das alte Hallenbad wird zur Großbaustelle.
Das alte Hallenbad wird zur Großbaustelle.
Ronald Rinklef
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Bamberg – Die Umgestaltung des alten Hallenbads in Bamberg zum neuen Sportzentrum der Otto-Friedrich-Universität kann 2023 starten.

Die Finanzierung ist gesichert. Das teilt die Landtagsabgeordnete Melanie Huml mit. Etwa 24 Millionen Euro werde der Freistaat investieren, um in Bamberg aus dem alten Hallenbad eine qualitativ hochwertige Stätte zur Lehramtsausbildung im Fach Sport zu machen.

„Meine Kollegen im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags haben der Projektplanung zugestimmt.“ Das Staatliche Bauamt werde nun umgehend das Verfahren zur Vergabe der Bauaufträge einleiten. Mit dem offiziellen Spatenstich rechne Huml im Sommer 2023.

Melanie Huml und Bayern legen in Bamberg Wert auf Klimaschutz

Die neue Hochschulsportanlage am Margaretendamm soll über eine Hauptnutzfläche von rund 2800 Quadratmetern verfügen. Entstehen sollen unter anderem eine Zweifachsporthalle, ein Gymnastikraum sowie Räume für Büros und Lehrveranstaltungen.

Außerdem sind auf den Außenflächen eine 100-Meter-Laufbahn, eine Finnenbahn, ein Hartplatz, ein Beachvolleyballfeld sowie Kugelstoß- und Weitsprunganlagen geplant.

Großen Wert lege der Freistaat auf den Klimaschutz, so die Abgeordnete. „Selbstverständlich ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage geplant und darüber hinaus eine hochwirksame Lüftungsanlage inklusive Wärmerückgewinnung“, berichtet Huml.

Die Stadt Bamberg profitiere ebenfalls. „Das Gebäude steht seit 2006 unter Denkmalschutz und mit dem Nutzungskonzept der Universität können wir den Erhalt sicherstellen“, so Huml. Außerdem ergäben sich durch das Sportzentrum auch neue Entwicklungsmöglichkeiten für das Gelände am Volkspark.

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