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Eismann-Areal
„Nichts geht mehr“ in Kauernhofen
Die Kirchweih in Kauernhofen findet ausschließlich draußen statt, es gibt keine Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Hier sind die Kirchweihburschen beim Baumaufstellen zu sehen.Forchheim & Fränkische Schweiz
Die Kirchweih in Kauernhofen findet ausschließlich draußen statt, es gibt keine Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Hier sind die Kirchweihburschen beim Baumaufstellen zu sehen. // Mathias Erlwein/Archiv
Signet des Fränkischen Tags von Johannes Theiler
Kauernhofen – Ein Bericht über das Koordinationsgespräch zwischen dem Amt für ländliche Entwicklung und dem Markt Eggolsheim unter anderem zur Entwicklung des Eismann-Areals stieß im Gemeinderat auf Unverständnis.

Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) teilte aus dem Gespräch mit dem Amt für ländliche Entwicklung mit, dass eine bauliche Umsetzung und Bereitstellung von Mitteln für das Eismann-Areal in Kauernhofen frühestens ab 2026 erfolgen könne.

Keine Veranstaltungsräume

Ulrike Nistelweck (FW) gab in einem Statement bekannt, dass die aktuelle Raumsituation in Kauernhofen sehr unbefriedigend sei. Das Vereinsleben liege brach und auch die Dorfgemeinschaft zerfalle, postulierte die Kauernhofnerin. Veranstaltungen wie Faschingsball, Weihnachtsfeiern der Vereine, Stammtische und spontane Treffen seien zum Erliegen gekommen. „Nichts geht mehr!“

Die Kirchweih sei im Herbst nur im Außenbereich gefeiert worden – und das im Stehen, da keine Bänke aufgestellt werden konnten. „Der Zustand ist eine Zumutung für alle Kauernhöfner“, äußerte sich Nistelweck. Die Dorfgemeinschaft mit 500 Einwohnern habe nichts mehr, wo sie sich treffen könnte, wogegen andere Orte bis zu drei Vereinsheime hätten.

Prioritäten sorgen für Unverständnis

Noch im Bürgerworkshop im Oktober 2023 wäre die Aussage gemacht worden: „Planen in 2024 und umsetzen in 2025“. In der Klausurtagung habe ein Projekt in Neuses bei einer Punktvergabe den letzten Platz erhalten. „Warum wird diese Maßnahme jetzt vorgezogen?“, äußerte sie ihr Unverständnis über die Planung.

Ulrike Nistelweck und Irmgard Heckmann stellten den Antrag, ein weiteres Gespräch mit dem Amt für ländliche Entwicklung zu suchen und das Gemeinschaftshaus mit einem Baubeginn ab 2025 zu priorisieren. Bürgermeister Schwarzmann sicherte zu, nochmals beim Amt für ländliche Entwicklung vorstellig zu werden.

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