Gemäß dem Motto „Feste sollte man feiern, wie sie fallen“ lud Kreishandwerksmeister Christian Jaklin am Abend seines 60. Geburtstags Bekannte und Weggefährten zu einem Empfang in die Kreishandwerkerschaft Forchheim ein. Seiner Einladung folgten zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft.
In seiner Ansprache würdigte der Präsident der Handwerkskammer (HWK) Oberfranken, Matthias Graßmann, die zahlreichen Ämter des Jubilars innerhalb der HWK. So war Jaklin ab 2011 zunächst Innungsobermeister der Bau-Innung Forchheim und von 2018 bis 2022 stellvertretender Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Forchheim.
Forchheimer Kreishandwerksmeister und mehr
Im vergangenen Jahr wurde er zum Kreishandwerksmeister gewählt und ist seitdem auch Vorstandsmitglied der HWK Oberfranken. Daneben ist der gelernte Straßenbaumeister und Maurer-Betonbaumeister Jaklin auch Lehrbeauftragter und Dozent an der Technischen Hochschule Nürnberg und übt zahlreiche weitere Ehrenämter aus, unter anderem im Partnerschaftsgremium Frankreich der Stadt Forchheim.
Für Jaklin gab es aus den Händen vom Hauptgeschäftsführer der Bayreuther HWK, Reinhard Bauer, einen Restaurant-Gutschein für die Genussregion Oberfranken. Im Anschluss sprach Landrat Hermann Ulm auch im Namen der Stadt Forchheim und betonte die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit. Im Namen der Kreishandwerkerschaft Forchheim überreichte Laura Gottstein, Obermeisterin der Friseur-Innung, dem Geburtstagskind einen Scheck über 1600 Euro. Den Betrag haben die einzelnen Innungen gespendet und er kommt gemäß dem Wunsch Jaklins der Stiftung der Bau-Innung zugute.
Jahrzehntelange gute Kooperation
In seinem Grußwort für das Gremium Forchheim der Industrie- und Handelskammer (IHK) hob der stellvertretende Vorsitzende Alexander Brehm die jahrzehntelange gute Kooperation zwischen IHK und HWK hervor. Bevor das Büfett eröffnet wurde, bedankte sich Christian Jaklin. Auf dem Schulweg sei er früher immer an der Kreishandwerkerschaft vorbeigelaufen und habe sich nie vorstellen können, dass er einmal als Kreishandwerksmeister deren Vorstand werde.
Er äußerte „noch einen Wunsch an die Vertreter der Politik“ und forderte, dass diese sich dafür einsetzen sollten, „die Kosten für die Entsorgung von Erdaushub deutlich zu reduzieren“. Das würde seiner Meinung nach entscheidend dazu beitragen, dass wieder mehr gebaut werde.













