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Das Annafest kann kommen
Die neuen Pächter des Schlößla-Kellers stehen fest
Schlößla Keller ForchheimForchheim & Fränkische Schweiz
Der Schlößla-Keller Forchheim hat neue Pächter zum Annafest. // Martin Regner
Forchheim – Lange war unklar, ob und von wem der Schlößla-Keller zum diesjährigen Annafest betrieben wird. Jetzt melden sich die neuen Pächter zu Wort – und sie sind keine Unbekannten.

Nicht mal mehr ganz zwei Monate, dann heißt es wieder „Alla Dooch Annafest“. Höchste Zeit also, dass auch die Keller sich bereit für Forchheims fünfte Jahreszeit machen. Nun steht fest: Auch der Schlößla-Keller öffnet in diesem Jahr wieder seine Pforten. 

2023 hatten sich Julia Stumpf und Thomas Halota vom Schiefen Haus spontan als Pächter für den Schlößla-Keller gefunden. In diesem Jahr sind sie nicht wieder dabei. Das bestätigte Halota bereits Anfang Mai. Im vergangenen Jahr alles in drei Wochen auf die Beine zu stellen, sei eine Mammut-Aufgabe gewesen. Grundsätzlich hätten sie den Keller in diesem Jahr gerne wieder übernommen – diesmal mit mehr Vorlauf und langfristiger Planung. Doch es gäbe einige Baustellen, bei denen sich bis Anfang Mai nichts getan habe, daher seien sie dieses Jahr nicht dabei. 

Diese Entscheidung wurde Ende Mai auch auf dem Instagramkanal des Schiefen Hauses offiziell verkündet:„Für uns endet die wilde Fahrt in diesem Jahr – und wir freuen uns, euch am Annafest zur 'After Anna' im Schiefen Haus begrüßen zu dürfen. [...] Ganz viel Erfolg wünschen wir dem neuen Pächter des Kellers.“

Schlößla Keller zum Annafest geöffnet

Wer die Neuen sind, das steht jetzt endlich fest. Felix Schlickau (23) wird den Keller zusammen mit Matthias Ruschig (31) und Frank Zurawski (25) zum Annafest betreiben. „Der Keller läuft aber über die Eventagentur, welche ich zusammen mit Steffen Ostermeyer und Timo Wank habe, die beiden werden im Hintergrund mitwirken“, erklärt Schlickau. Neben der Eventagentur in Erlangen hat Schlickau zusammen mit Frank Zurawski und ein Lohnunternehmen für Dienstleistungen in der Land- und Forstwirtschaft sowie in privaten Gärten und studiert Jura. 

Der 23-Jährige hat bereits Erfahrung am Kellerwald. Im vergangenen Jahr hat er zusammen mit Steffen Ostermeyer und Matthias Ruschig den Schäff-Keller geführt. Das ist auch für dieses Jahr wieder geplant. „Da wir ja auch noch den Schäff-Keller haben, haben wir uns dazu entschieden, Frank mit ins Boot zu holen, um unsere Kapazitäten besser aufteilen zu können und um allen Kellern gerecht zu werden“, erklärt Schlickau. Wank und Ostermeyer seien ebenfalls am Weiss-Tauben-Keller eingespannt. 

„Der Schäff-Keller ist aber nach wie vor ein Herzensprojekt und stellt unsere Wurzel im Forchheimer Kellerwald da“, so Schlickau. Deshalb sei es ihm ein sehr großes Anliegen, dass der Keller, wie auch im letzten Jahr, die Aufmerksamkeit bekomme, die er verdiene. „Am Schäff-Keller haben wir, wie auch im letzten Jahr mit Krug-Bräu einen starken und zuverlässigen Brauereipartner. Am Schlößla Keller freuen wir uns über die neue Partnerschaft mit der Brauerei Hebendanz.“

„Als wir Anfang des letzten Jahres die Möglichkeit bekommen haben, im Forchheimer Kellerwald Fuß zu fassen, war unser Traum von Anfang an irgendwann einen der großen Keller mit eigener Bühne betreiben zu können“, erklärt Schlickau weiter. Schon seit dem Annafest im vergangenen Jahr seien sie in Kontakt mit der Brauerei Hebendanz gewesen. Sie würden sich sehr freuen, mit dem Schlößla-Keller einen der ältesten Keller betreiben zu dürfen. 

Das planen die neuen Pächter

Aktuelle sei noch in Planung, was alles zum diesjährigen Annafest umgesetzt werden könne. Dazu sei man auch in engem Austausch mit der Stadt. „Unser Bühnenprogramm steht zu 99 % und wir freuen uns einige bekannte Bands für unseren Keller gewonnen zu haben. Den genauen Spielplan werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen“, kündigt Schlickau an. Darüber hinaus sollen warme Speisen angeboten werden, sowie das traditionelle Weißwurst-Frühschoppen mit Blasmusik. Was die Getränke angeht, gebe es natürlich Bier, Alkoholfreies, Aperitifs, Longdrinks und Schnäpse. 

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Bevor am Schlößla-Keller gefeiert werden kann ist noch einiges zu tun. // Martin Regner

Bis zu 700 Gäste sollen auf dem Schlößla-Keller Platz finden. Bis dahin muss aber noch einiges gemacht werden. „Die verbleibenden Wochen bis zur Eröffnung des Kellers am Annafest haben wir alle Hände voll zutun. Vom Abriss des alten Bühnendachs über den Bau einer für das Annafest temporären Bühne, gefolgt vom Bau einer neuen Fluchttreppe bis hin zum Bau neuer Zäune ist fast alles dabei.“

Alle Informationen zum Keller und dem Programm gibt es demnächst auch auf dem neuen Instagram Account: schloesslakeller_forchheim. Wenn alles klappt, soll der Schlößla-Keller am 25. Juli mit der Schlachtschüssel eröffnet werden.

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