Jetzt steht da wieder einer, direkt vor dem alten Rathaus: Am Mittwoch hat das Gartenamt den Weihnachtsbaum der Stadt Forchheim aufgestellt – drei Winter lang gab es keinen, erst wegen der Corona-Pandemie, dann wegen der Rathausbaustelle. Zwölf Meter hoch ragt er in den Himmel, im Pflaster fest verankert.
„Der steht so fest, als hätte er Wurzeln“, sagt Andreas Geck, Leiter des Gartenamts. Dass ein Sturm ihn umstoßen könnte, hält er für ausgeschlossen.
Der kalifornische Mammutbaum stammt aus einem Pretzfelder Vorgarten
Gut drei Stunden bevor der kalifornische Riesenmammutbaum am Rathausplatz aufgerichtet wurde, war er noch fest in der Erde verwurzelt, in einem Vorgarten in Pretzfeld. Dort ist der Mammutbaum den Hausbesitzern in 15 Jahren etwas über den Kopf gewachsen. Sie haben sich daher entschlossen, den Baum der Stadt Forchheim zu spenden.
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Das Gartenamt nimmt da immer gern Bewerbungen entgegen, wie Amtsleiter Geck versichert. Der zweit-schönste Bewerber für 2023 wird übrigens auf dem Marktplatz aufgestellt, überhaupt kommen in der Stadt noch an einigen Stellen Bäume hinzu.
Die ersten Buden für den Weihnachtsmarkt sind in Forchheim schon aufgebaut
Am Rathausplatz musste der Baum schon gut zweieinhalb Wochen vor dem ersten Advent aufgestellt werden, weil zwischen Rathaus und Kaiserpfalz schon Arbeiter die ersten Buden für den Weihnachtsmarkt aufbauen. In den kommenden Tagen kommen da noch etliche Häusla dazu. Dann werde es schwer mit dem Baum noch durchzukommen, sagt Geck.
Um 6.30 Uhr an diesem Mittwochmorgen sind die Bauhofmitarbeiter übrigens nach Pretzfeld aufgebrochen, haben den Baum gefällt und den Stamm zugeschnitzt, wie das im Kleinen jeder Weihnachtsbaumfan ja kennt. Nach dem Aufladen auf den Hänger ging es dann mit Polizeieskorte nach Forchheim, wo der zwei Tonnen schwere Baum jetzt die Vorweihnachtszeit einläutet.
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