Vier- und Mehrbeiner haben nichts in der Natur zu suchen. Schließlich gehört sie uns. Allein! Jedes Jahr sterben Hunderttausende wegen des Kontakts zu nichtmenschlichen Lebewesen. Mücken, Schlangen, Spinnen, Elefanten und Haie bilden allesamt den Alptraum auszeitsuchender Arbeitstiere aufrechten Ganges.
Nun kommen große Raubfische und giftige Krabbler in der Fränkischen Schweiz zum Glück recht selten vor. Aber auch bei uns lauern die Gefahren auf allen Wegen! Nicht selten rutschen promilleisierte Wanderer auf heimtückisch getarnten Nacktschnecken aus oder fühlen sich persönlich verfolgt von Blutsaugern aus der Luft und dem hohen Grase.
Bienen schießen den Vogel ab
Den Vogel aber schießen andere Kreaturen ab: Sie tun so niedlich, so nützlich, so wunderbar. Gemeint sind: die Bienen. In Wahrheit aber, und das wissen alle, haben es die hinterhältigen Hautflügler nicht etwa auf den Erhalt der pflanzlichen Biodiversität abgesehen. Oder sammeln freimütig Nektar für unsere Frühstückstische. Nein, nein.
Der gemeinen Biene Tagwerk besteht darin, Ausflügler und Spaziergänger absichtlich aggressivst vom Frönen ihres Naturerfahrens abzuhalten. Auch das weiß doch jeder. Vor allem jene, die sich über Bienenstöcke an heimischen Feldwegen so gerne aufregen.
Worum es bei dem Streit geht, lesen Sie hier:
Bienen und Insekten sind die Natur
So, nun aber bitte Schnitt! Spulen wir zurück zum Anfang. Denn richtig heißt es: Vier- und Mehrbeiner haben alles in der Natur zu suchen. Sie sind die Natur.
Erkannt hat das bereits Sohn 1, fünf Jahre alt, als er vorgestern auf eine Hummel trat und vor Schmerzen weinte.
Kurz darauf, mit der Zwiebel am Fuß, sagte er: „Hoffentlich geht’s der Hummel gut, sie kann doch nichts dafür.“ So viel Reife stünde uns allen gut, den selbst ernannten Kronen der Schöpfung.
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