Nun steht es fest. So wie auf dem Foto sieht der Stimmzettel für den Bürgerentscheid zur „Stärkung und Erhalt der historischen Ortsmitte von Gößweinstein“ am 5. November aus. Darauf verständigte sich der Marktgemeinderat in der Kulturwerkstatt Morschreuth einstimmig.
Zwei CSU-Gemeinderäte übten vor der Entscheidung jedoch Kritik an der Fragestellung. In dieser heißt es: Sind Sie dafür, dass der Ortskern von Gößweinstein gestärkt wird durch den Umzug des Rathauses mit Tourist-Info in das Pfarrhaus, die Sanierung der öffentlichen WC-Anlage und die Öffnung des Pfarrgartens als Erholungsraum und Begegnungsstätte mit Erweiterungsbau für die Öffentlichkeit?“
Gleiche Formulierung wie im Dezember 2022
Dietmar Winkler stellte dazu fest, dass dies die gleiche Formulierung des Ratsbegehrens „Rathaus ins Pfarrhaus“ ist, dessen Bürgerentscheid im Dezember letzten Jahres stattgefunden hatte und bekanntlich dem Bürgerbegehren „Kein Rathaus ins Pfarrhaus“ von der Interessengemeinschaft „Zukunft Rathaus Gößweinstein“ deutlich unterlag. „Der Text wurde eins zu eins übernommen“, stellte Winkler fest.
Frank Krasser meldete sich für die CSU/JuF-Fraktion zu Wort. Seine Fraktion tue sich insbesondere mit dem Erweiterungsbau schwer, der ja dann gebaut werden müsse, wenn das neue Bürgerbegehren erfolgreich ist.
Bürgermeister Zimmermann: Genaue Frage wird noch geklärt
Dem entgegnete Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW), dass es heute nicht um inhaltliche Sachen des Bürgerbegehrens gehe, sondern einzig um die Gestaltung des Stimmzettels und dessen Übersichtlichkeit.
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