Klimawochen starten
Wie der Wald an das Klima angepasst wird
Wie können unsere Wälder für den Klimawandel gewappnet werden? Darüber informierten die Bayerischen Staatsforsten zum Auftakt der Klimawochen bei einem Waldspaziergang durch das Revier Oesdorf im Landkreis Forchheim.
Wie können unsere Wälder für den Klimawandel gewappnet werden? Darüber informierten die Bayerischen Staatsforsten zum Auftakt der Klimawochen bei einem Waldspaziergang durch das Revier Oesdorf im Landkreis Forchheim.
Foto: Barbara Herbst/Archiv
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Kirchehrenbach – Wie werden unsere Wälder fit für die Zukunft? Zum Auftakt der Klimawochen laden die Bayerischen Staatsforsten zu einem Waldspaziergang ein.

Zum Auftakt der Klimawochen luden die Bayerischen Staatsforsten zu einem Waldspaziergang durch das Revier Oesdorf ein. Hierbei konnten sich Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, wie die Staatsforsten den heimischen Wald auf den Klimawandel vorbereiten.

Nach der Eröffnung der Klimawochen durch Landrat Hermann Ulm am Wanderparkplatz am Ende der Röthenstraße machten sich die Besucher auf den Weg durch das Revier.

Förster informiert über Revier

Der für das Revier Oesdorf zuständige Förster informierte auf dem rund zweieinhalbstündigen Rundgang durch den Staatswald zunächst über die Vergangenheit des Reviers und über dessen Bedeutung für die Stadt Forchheim sowie für die umliegenden Gemeinden.

Des Weiteren erläuterte er, wie wichtig das enge Zusammenspiel zwischen Flora und Fauna für einen intakten Wald sei.

Wichtig: Die Entwicklung des Reviers

Das Hauptaugenmerk lag jedoch auf der momentanen und der zukünftigen Entwicklung des Reviers sowie den damit verbundenen Herausforderungen im Zeichen des Klimawandels. Dabei wurden beispielsweise die Vor- und Nachteile von neu einwandernden Baumarten, welche sich bedingt durch das sich verändernde Klima etablieren können, näher beleuchtet.

Projekt der Lias-Grube

Im Rahmen des Projektes „Wasser in Zeiten des Klimawandels“ der Umweltstation Lias-Grube Unterstürmig hatten Schulkinder am Auftakttag die Möglichkeit, auf spielerische Art und Weise sowie mit kleinen Experimenten herauszufinden, wo das Wasser eigentlich herkommt und wo es auf der Erde wie viel davon gibt.

Bürger sind eingeladen

Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, auch an den noch kommenden Vorträgen, Führungen und sonstigen Aktivitäten im Laufe der Klimawochen teilzunehmen. Die nächste Veranstaltung findet am Mittwoch, 14. September, um 16.30 Uhr statt: Bei einer Besichtigung des Steinmetzbetriebs Zenk in Hausen haben Interessierte die Möglichkeit, zu erfahren, wie Klimaschutz in einem fortschrittlichen Handwerksbetrieb aussehen kann (Anmeldung per E-Mail an wifoe@lra-fo.de).

Veranstaltung am Donnerstag

Am Donnerstag, 15. September, 15 bis 18 Uhr, findet im Gebrauchtwarenhof „Pack mer’s“ in Forchheim das Reparaturcafé der Firma Naturstrom statt. Dort können defekte Gegenstände und Gerätschaften kostenlos repariert werden. Anmeldung per E-Mail an veranstaltung@naturstrom.de.

Veranstaltung am Freitag

Am Freitag, 16. September, um 14 Uhr, informiert der Ingenieur Florian Heberle vom Zentrum für Energietechnik der Universität Bayreuth bei einem Onlinevortrag darüber, wie in Zeiten von zunehmend notwendiger Energieeffizienzsteigerung Strom aus Abwärme erzeugt werden kann. Anmeldung erfolgt per E-Mail an wifoe@lra-fo.de.

 

Beratungstage für Bürger

Neben den zuvor genannten Veranstaltungen finden in diesem Zeitraum zusätzlich montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr Beratungstage der Firma Ikratos Solar- und Energietechnik zum Thema „Die Sonne als Energiequelle“ statt. Die Anmeldung erfolgt unter Telefon 09192/992800.

Das Programm mit allen Informationen zu den im Rahmen der Klimawochen stattfindenden Veranstaltungen finden Interessierte auf lrafo. de/klima.

 

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