Die Staatsstraße 2685 zwischen Gößweinstein und dem Gewerbegebiet Pottenstein wird wegen Sanierungsmaßnahmen für den Verkehr gesperrt werden. Der Sperrungszeitraum beginnt vermutlich am Montag, 23. Oktober, und endet im Dezember. Gleichzeitig ist der Behringersmühler Berg gesperrt. Das führt zu einer schlechten Erreichbarkeit Gößweinsteins, insbesondere für den Schulbusverkehr zwischen Gößweinstein und Pottenstein. Deshalb regte der Markt Gößweinstein beim Staatlichen Bauamt eine Verschiebung der Maßnahme am Langen Berg in Pottenstein in das nächste Jahr an.
Staatliches Bauamt legt eine Verschiebung der Baustelle ab
Das lehnte das Staatliche Bauamt laut Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW) jedoch ab, wie dieser während der jüngsten Marktgemeinderatssitzung berichtete. Der Grund: Die Bereitstellung der Mittel durch den Freistaat könne im nächsten Jahr nicht mehr gewährleistet werden. Deshalb wurde von einer Bauzeitverschiebung Abstand genommen.
Der Behringersmühler Berg war beim Unwetter am 17. August stark beschädigt worden. Mit den Sanierungsarbeiten hat das Staatliche Bauamt bereits begonnen. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma soll auch die in diesem Bereich notwendige Sanierung des Abwasserkanals durchführen. Die genaue Dauer der Sperrung ist noch nicht bekannt. Nach Angaben des Staatlichen Bauamtes wird das Ziel verfolgt, den Berg noch in diesem Jahr wieder für den Verkehr zu öffnen.
Waldarbeiten an der Straße
Die Vollsperrung nutzte der Markt Gößweinstein für einen Verkehrssicherungshieb auf den angrenzenden gemeindeeigenen Waldgrundstücken. Der Förster wird über die Maßnahme in der kommenden Marktgemeinderatsitzung berichten. Beim Unwetter wurden auch zehn Tonnen Schotter und weiteres Material in die Pumpwerke der Kanalisation an der Stempfermühle und an der Kläranlage gespült. Die Beseitigung des Spülgutes kostete fast 4000 Euro.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass private Feld- und Waldwegebesitzer einen einmaligen Zuschuss für die Wegesanierungen von 10.000 Euro bekommen, weil viele Wege seit dem Unwetter vom 17. August stark beschädigt sind. Es wird davon ausgegangen, dass die Gesamtschadenssumme bei den privaten Wegen bei rund 50.000 Euro liegt. Reinhold Hutzler (FW) hält den Zuschuss für zu niedrig. „Sollten wir da nicht noch 5000 Euro drauf tun?“, fragte er in die Ratsrunde.
Zimmermann verwies auf die allgemeine Finanzsituation der Gemeinde und hielt 20 Prozent Zuschuss deshalb für angemessen. Es sei ein Signal an die Bevölkerung, „dass wir helfen wollen“.
Frank Krasser (CSU) schlug vor, vielleicht bei der nächsten Sitzung noch mal zu erhöhen, wenn man sehe, dass es nicht ausreiche.
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