Die Stadtwerke Forchheim melden in einer Pressemitteilung Fortschritte bei der Planung und Realisierung des neu entstehenden Umspannwerks Forchheim-West. Das Umspannwerk wird demnach eine zentrale Rolle in der regionalen Energieversorgung spielen und die Integration erneuerbarer Energien maßgeblich unterstützen.
Herausforderung in puncto Naturschutz
Durch modernste Technik und eine strategische Lage werde das Umspannwerk nicht nur die Stabilität des Stromnetzes erhöhen, sondern auch die wachsenden Anforderungen der Region Forchheim an eine zuverlässige Energieversorgung erfüllen.
Die Verfahren stellten laut Pressemitteilung die Stadtwerke vor allem im Hinblick auf den Naturschutz vor einige Herausforderungen. Der im März aufgestellte Amphibienschutzzaun diente zur Zählung und Ermittlung gefährdeter Arten auf und um das Baufeld.
Der Schutzzaun soll während der gesamten Bauphase dazu beitragen, Kröten oder andere Amphibien vom künftigen Bauwerk fernzuhalten. Direkt im Anschluss an die Zählung begannen die Archäologen mit der Dokumentation eines bekannten Bodendenkmals und der Sicherung von Fundstücken.
Ausgleichsfläche für die Kröten
Daraufhin konnte durch den Erwerb einer Ausgleichsfläche für die geschützten Kröten sowie durch die Planung zur Eingrünung der Anlage die Baugenehmigung im Juli erteilt werden.
Mitte Oktober können die ersten richtigen Baumaßnahmen starten. Mittels eines Spülbohrverfahrens werden die Schutzrohre für die Kabelsysteme zur Unterquerung der B 470 gelegt, die das neue Umspannwerk mit dem Netz der Stadtwerke Forchheim verbinden werden. Durch diese Art der grabenlosen Verlegung würden die sensiblen Bodendenkmäler und Biotope maximal geschont.
Da es sich um mehrere Bohrungen handele, würden die Arbeiten einige Wochen in Anspruch nehmen. Nach der Winterpause soll es 2025 mit dem Bau des Schalthauses für das Umspannwerk weitergehen.
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