Am Samstagnachmittag brach an einem Wohnhaus in Wachenroth ein Feuer aus. Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand hoher Sachschaden.
Brand geht von Gasgrill aus
Die Alarmierung bezüglich des Brandes erfolge gegen 13.30 Uhr. Laut Alarmmeldung habe ein Gasgrill am Gebäude begonnen zu brennen, heißt es seitens der freiwilligen Feuerwehr Wachenroth. „Bei unserem Eintreffen bestätigte sich diese Lage. Das Feuer griff bereits auf den Wohnhausanbau über“, erklärt die Feuerwehr weiterhin.
„Befragungen ergaben, dass ein Grill im Außenbereich betrieben worden war“, schreibt das Polizeipräsidium Mittelfranken. Dabei entwickelte sich aus noch unbekannter Ursache ein Feuer, welches auf die Pergola sowie im weiteren Verlauf auf eine ausgebaute Garage übergriff.
Kriminalpolizei ermittelt
Die primäre Aufgabe habe im Schutz des direkt angrenzenden Wohnhauses gelegen, wie die Feuerwehr berichtet. Neben der Feuerwehr Wachenroth unterstützten auch die Wehrler aus Mühlhausen bei dem Einsatz. Ebenso wie die Feuerwehr Höchstadt, die über eine Drehleiter das Dach des Anbaus öffnete, um Glutnester zu löschen. „Gemeinsam konnte ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden und es konnte zügig die Meldung ,Feuer aus' an die Leitstelle gegeben werden“, erklärt die Feuerwehr Wachenroth.
„Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen in den Wohnräumen“, meldet die Polizei. Folglich habe es keine Verletzten gegeben. Der entstandene Sachschaden wird jedoch auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt. Die weiteren Ermittlungen zur genauen Brandursache übernehme daher das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei.
Bereits der zweite Einsatz
Für die Feuerwehr Wachenroth war dies übrigens nicht der einzige Einsatz an diesem Wochenende. Knapp drei Stunden vor dem Wohnausbrand erfolgte nämlich bereits eine Alarmierung. Diesmal brannte jedoch kein Gebäude, sondern ein Fahrzeug auf der A3 zwischen Höchstadt und Schlüsselfeld.
„Bereits auf Anfahrt war eine enorme Rauchentwicklung sichtbar“, heißt es seitens der Feuerwehr. Aufgrund der verengten Fahrbahn im Baustellenbereich hätten die Autofahrer jedoch keine Rettungsgasse bilden können. Folglich sei für die Feuerwehren Mühlhausen, Höchstadt und Wachenroth kein Durchkommen möglich gewesen.
Schlüsselfeld übernimmt Löscharbeiten
Folglich habe die über die Gegenfahrbahn anfahrende Feuerwehr Schlüsselfeld die Löscharbeiten des Vollbrandes übernommen. Die Feuerwehr Mühlhausen führte bei ihrem Eintreffen noch Nachlöscharbeiten durch. Die Tätigkeit der Wachenrother Wehrler beschränkten sich letztendlich auf das Absichern der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr.
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