Junge Katze gerettet
Sintmann: Feuer im Kinderzimmer ausgebrochen
Eine Katze konnte gerettet werden.
Eine Katze konnte gerettet werden.
Foto: Sebastian Weber
Sintmann – Ehe die Feuerwehr eintraf, versuchte der Hauseigentümer bereits selbst das Feuer zu löschen. Er erlitt dadurch Verletzungen und eine Rauchvergiftung.

Zu einem Zimmerbrand wurden mehrere Feuerwehren am Freitag (29. Juli) kurz nach 12 Uhr nach Sintmann (Markt Weisendorf) gerufen. Das berichtet der Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes, Sebastian Weber.

Von den Eigentümern bereits erwartet

An der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr bereits von einem Ehepaar – die Eigentümer eines freistehenden Einfamilienhauses – erwartet. Sowohl sie als auch ein Hund hielten sich zu dieser Zeit im Freien auf.

Der Hauseigentümer, der eigene Löschversuche im ersten Obergeschoss mit einem Gartenschlauch unternommen hatte, wurde von der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Er hat sich bei seinen Löschversuchen leichte bis mittelschwere Verletzungen durch die giftigen Rauchgase zugezogen.

Nach ersten Angaben war der Brand in einem Kinderzimmer im ersten Stock ausgebrochen. Das Feuer konnte durch das Eingreifen des Eigentümers bereits eingedämmt werden, berichtet Weber.

Die Feuerwehr musste schnell handeln.
Die Feuerwehr musste schnell handeln.
Foto: Sebastian Weber

Die Feuerwehr ging rasch mit einem Strahlrohr unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Lüftungsmaßnahmen wurden eingeleitet und der Brandraum größtenteils ausgeräumt.

Danach suchte die Feuerwehr das gesamte Zimmer mit einer Wärmebildkamera nach restlichen Glutnestern ab. Einige Gegenstände musste die Feuerwehr durch ein Fenster ins Freie bringen und weiter ablöschen. „Diese Maßnahmen verhindern einen Schaden durch Löschwasser innerhalb des Gebäudes“, schreibt Weber.

Junge Katze gerettet

Eine junge Katze wurde gerettet, die sich zu dieser Zeit im Haus befand. Auch sie war offensichtlich durch Brandrauch leicht verletzt und wurde den Eigentümern übergeben. Nach ausgiebiger Kontrolle konnte die Feuerwehr gut eine Stunde später die Einsatztätigkeiten beenden. Das Obergeschoss des Wohnhauses scheint derzeit nicht bewohnbar.

Aus dem Fenster drang Rauch, als die Feuerwehr eintraf.
Aus dem Fenster drang Rauch als die Feuerwehr eintraf.
Foto: Sebastian Weber

Bemerkt wurde das Feuer im Kinderzimmer durch das akustische Signal eines Rauchwarnmelders. Die Kinder waren zu dieser Zeit in der Schule, die Eltern hielten sich im Erdgeschoss auf und wurden durch den Rauchwarnmelder auf den Brand aufmerksam. Dann ging alles ganz schnell. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar. Eine Streife der Polizei war vor Ort. Die Feuerwehr war mit knapp 30 ehrenamtlichen Kräften im Einsatz.

Fünf Feuerwehren alarmiert

Alarmiert wurden die Feuerwehren Weisendorf, Rezelsdorf, Oberreichenbach, Hammerbach, aus Herzogenaurach kam eine Drehleiter zum Einsatz. Kreisbrandinspektor Norbert Rauch und Kreisbrandrat Matthias Rocca waren ebenfalls vor Ort.  

Eingesetzt wurden vier Atemschutzgeräte. Der Hauseigentümer kam in ein Krankenhaus. Vom Rettungsdienst war ein Rettungswagen des BRK Langenzenn an der Einsatzstelle.

Lesen Sie auch: