Explosionsgefahr
Waldbrand im Tennenloher Forst
Auch die Hüttendorfer Feuerwehr wurde nachalarmiert und löschte ab.
Auch die Hüttendorfer Feuerwehr wurde nachalarmiert und löschte ab.
Foto: Feuerwehr Hüttendorf
Der Brand ereignete sich in einem  Waldstück nahe des Wildpferdgeheges.
Der Brand ereignete sich in einem Waldstück nahe des Wildpferdgeheges.
Foto: Feuerwehr Hüttendorf
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Tennenlohe – Ein Großaufgebot von fünf Feuerwehren bekämpfte am Montagabend einen Brand im Tennenloher Forst. Dort lauert Munition tief im Boden.

Am Montagabend wurde die Ständige Wache der Erlanger Feuerwehr zu einem Waldbrand im Tennenloher Forst alarmiert. Auf 5000 Quadratmetern brannte, in der Nähe des Geheges der Wildpferde, der Waldboden. Das berichtet die Feuerwehr Erlangen auf ihrer Homepage. Das ausgedehnte Bodenfeuer konnte von einer Drohne aus mit der Wärmebildkamera geortet werden.

Die Erkundung der Brandstelle ergab, dass es in einem, fast unzugänglichen Bereich, auf einer Länge von etwa 100 Metern mit einer Breite von 50 Metern, auf dem Waldboden brannte. Die Feuerwehr berichtet weiter: „Nachdem ein Waldbrand mit einer Ausdehnung auf fast 5000 Quadratmeter nicht mit den vorhandenen Einsatzkräften zu bewältigen war, wurde umfassend nachalarmiert.“

Daher wurden die Feuerwehren aus Bruck, Frauenaurach, Hüttendorf und Kriegenbrunn nachalarmiert. Außerdem kam eine von der Hauptfeuerwache erst kürzlich beschaffter Gerätesatz zur Waldbrandbekämpfung zum Einsatz.

Übergabe nach mehreren Stunden

Die Löscharbeiten, bis zur Meldung „Feuer aus“, dauerten rund 30 Minuten. Da in dem Bereich der Brandstelle der Waldboden sehr locker war, mussten umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, wird berichtet.

Nach weiteren knapp vier Stunden konnte dann mit der Wärmebildkamera kein Glutnest mehr gefunden werden und die Einsatzstelle dem zuständigen Revierförster übergeben werden.

 

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