Wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln sitzt seit 15. März ein 27-jähriger Angestellter aus Uttenreuth in Untersuchungshaft. Das Landgericht Nürnberg ermittelt aktuell gegen den 27-jährigen.
Der betreibt laut Anklage seit mindestens 23. Dezember vergangenen Jahres einen regen und gewinnbringenden Handel mit Marihuana und Methamphetamin. Das Gericht legt dem 27-jährigen zur Last, mit insgesamt 48 Gramm Methamphetamin (Crystal Meth), 43 Gramm Haschisch sowie 295 Gramm Marihuana Handel betrieben zu haben.
Die Drogen hatte der Angeklagte im Schlafzimmer seiner Wohnung gelagert und plante, die Betäubungsmittel im Erlanger Stadtgebiet zu verkaufen. Bei seiner Festnahme in seiner Wohnung am 14. März wurde in unmittelbarer Nähe des Betäubungsmittels ein Teleskopschlagstock gefunden.
Lesen Sie auch:
Wegen Drogenhandel: Schlagstock gefunden
Mit diesem lassen sich erhebliche Verletzungen bei Menschen herbeiführen: Der Angeklagte plante laut eigener Aussage, den Teleskopschlagstock im Bedarfsfall als Angriffs- oder Verteidigungsmittel gegen Menschen einzusetzen, um seinen Betäubungsmittelvorrat verteidigen zu können. Zudem wurden bei der Durchsuchung eine Schreckschusspistole samt Platzpatronen, Signal- und Gas-Knallkartuschen Tierabwehr- und Pfefferspray sowie Bargeld in Höhe von 630 Euro beschlagnahmt.
Anklage wegen Drogenhandels
Der 27-Jährige muss sich nun wegen des Besitzes und des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten. Es wurden mehrere Termine zur Aufklärung der Tathergänge angesetzt.
Der nächste Termin ist am 8. November.
Lesen Sie auch:














