„Die Höchstadter Kirchweih hat in den vergangenen Jahren an Qualität gewonnen“, stellt Bürgermeister Gerald Brehm (JL) immer wieder fest. Viele Besucher werden ihm da recht geben. Vom Donnerstag, 3. Juli, bis Dienstag, 8. Juli, steigt das nächste Kirchweihfest in der Perle des Aischgrunds.
Höchstadter Kirchweih: Das Programm im Überblick
Brehm, für den es die letzte Kirchweih in seiner Amtszeit ist, führt deren Aufblühen auf zwei Ursachen zurück: die Verlagerung des Hauptbetriebs vom Festplatz auf den Aischwiesen in die idyllische Parklandschaft des Engelgartens und die immer aktiver werdenden Höchstadter Kerwa-Freunde. Sie sind es auch, die am Donnerstag um 18 Uhr am Petersbeck-Keller auf dem Kellerberg das „Fässla“ ausgraben und den inoffiziellen Startschuss geben. Danach geht es zum Kerwaliedersingen ins „Töpfla“. Im Schlossgewölbe warten vorher schon Kaffee und Küchla.
Anstich zur Höchstadter Kirchweih
Am Freitag um 19.30 Uhr zapft Bürgermeister Brehm im Engelgarten das erste Fass an, nachdem er mit den Festgästen vom Feuerwehrgerätehaus aus eingezogen ist. Am Samstag sind dann die Kerwa-Freunde gefordert. Sie wollen wieder einen Kerwabaum aufstellen. Ihr Festzug mit dem geschmückten Baum Richtung Engelgarten startet um 14 Uhr am Petersbeck-Keller.
Auf bundesweites Interesse dürfte die Höchstadter Kirchweih am Sonntag stoßen, wenn das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) den Kirchweihgottesdienst aus der Stadtpfarrkirche St. Georg ab 9.30 Uhr live überträgt. Weil die Fernsehleute auch mit einem Großaufgebot an Technik in Höchstadt anreisen, wird der Parkplatz „Am Graben“ bereits ab Donnerstag gesperrt und fürs Fernsehen reserviert.
Höchstadt zelebriert alte Bräuche
Im Zelt wird am Sonntag traditionsgemäß wieder Mittagstisch serviert. Fieranten bauen in der Hauptstraße schon in der Früh ihre Stände für den Kirchweihmarkt auf. Ein weiterer Höhepunkt der Festtage dürfte am Sonntag um 17 Uhr das „Kerwa raustanzen“ werden. Überrascht vom großen Echo im vergangenen Jahr wolle man diesen alten Brauch heuer noch professioneller zelebrieren, kündigt Kerwa-Freunde-Vorsitzender Bernd Brehm an.
Der Kirchweihmontag beginnt mit dem Kirchenzug zum Gottesdienst, der um 9 Uhr gefeiert wird. In einem Festzug geht es danach ins große Zelt, wo der diesjährige Festwirt Ingo Sauer von der Brauerei „Blauer Löwe“ die Gäste erwartet. Familien und Senioren sind am Dienstagnachmittag geladen. Für die einen gibt es verbilligte Preise an den Fahrgeschäften, Besuchern ab 60 spendiert die Stadt eine Bratwurst und ein Getränk. Ausweise werden dabei nicht kontrolliert, sagt der Bürgermeister bei der Vorstellung des Programms vor Ort.
Höchstadter Kerwa: Das „Fässla“ zum Schluss begraben
Das Beenden der Kirchweih übernehmen wieder die Kerwa-Freunde. Sie haben auch heuer ein eigenes Kerwabier brauen lassen, mit eigenem Etikett. Das in Flaschen abgefüllte Bier in limitierter Auflage kann beim Brauhaus Höchstadt gekauft werden.
Die Kerwa-Freunde laden die Bevölkerung am Dienstag zum Grillen am Petersbeck-Keller ein und werden am Abend das „Fässla“ und damit die Kerwa begraben. Ein prächtiges Feuerwerk soll die sechs Festtage beenden.













