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„Ansbacher Tor“ Herzogenaurach
Neues Restaurant eröffnet: Endlich wieder fränkische Küche
Ansbacher Tor
Das Haus in der Hauptstraße 57 hat eine lange kulinarische Geschichte: Nun beherbergt es den „Gasthof Ansbacher Tor“. // Anna-Lena Reif
Herzogenaurach – In der Herzogenauracher Innenstadt findet sich seit wenigen Tagen eine kulinarische Anlaufstelle mehr: Im ehemaligen „Al Centro“ gibt es nun Schäuferle statt Pizza.

Schäuferle, Schweinebraten und Schnitzel: Was in Herzogenaurach lange gar nicht mehr so leicht zu finden war, soll im neuen Restaurant „Gasthof Ansbacher Tor“ wieder zum Publikumsliebling werden. Erst am 17. Mai hat der Gasthof eröffnet, doch wenn man Google Rezensionen glaubt, kommt er bei den Gästen im Ort schon gut an. 

Ansbacher Tor
Erst seit wenigen Tagen hat das neue Restaurant in Herzogenaurach eröffnet. // Anna-Lena Reif

„Gasthof Ansbacher Tor“: Gutbürgerliche Küche in Herzogenaurach

Für Betreiber Ranjit Singh ist es schon das zweite Restaurant. Seit zwei Jahren betreibt er den Gasthof zur Krone in Wilhermsdorf, nun kocht er auch in Herzogenaurach. „Wir hatten nach einem zweiten Standort gesucht und Herzogenaurach hat sich angeboten“, sagt er. Seit 25 Jahren lebt der gebürtige Inder in Deutschland, hat hier seine Kochausbildung gemacht und trotz verschiedenen Stationen in seiner Berufslaufbahn ein Herz für Schäuferle und Schnitzel gefasst. „In Herzogenaurach hab es das ja quasi nicht mehr“, erklärt er. Nun will er seine Gäste mit dem bodenständigen Essen glücklich machen. „Ich koche mit Leidenschaft und ich will, dass alle zufrieden sind.“ 

Ansbacher Tor
Im hellen Gastraum lässt es sich gemütlich essen und verweilen. // Anna-Lena Reif

Dass die Leute genau darauf Lust zu haben scheinen, zeigt sich schon am zweiten Wochenende im Restaurant. „Wir haben am Sonntag 60 Schäuferle verkauft. Das war Wahnsinn“, sagt Singh. Die Schäuferle gibt es im neuen Restaurant übrigens immer nur samstags und sonntags, zusätzlich noch einen Braten am Sonntag. „Klassisch, wie Sauerbraten oder Burgunderbraten“, sagt Singh.

Ansbacher Tor
Im 18. Jahrhundert befand sich in dem Haus ein Bäcker, mehrere Restaurants folgten. // Anna-Lena Reif

Neues Restaurant bietet Braten, Schnitzel und Steaks

Unter der Woche finden sich auf der Speisekarte Schnitzel, Käsespätzle, Cordon Bleu und Steaks. Egal ob Entrecôte, Filet- oder Rumpsteak – das Fleisch sei Premiumware aus Argentinien, wie Singh versichert. „Wenn man Steak machen will, braucht man gute Qualität“, ist er überzeugt. 

Ansbacher Tor
Am Wochenende gibt es im neuen Restaurant Schäuferle und einen Sonntagsbraten. // Anna-Lena Reif

Nachfolger von Al Centro Herzogenaurach

Singh reiht sich mit seinem Restaurant in die lange kulinarische Geschichte des Gebäudes in der Herzogenauracher Haupstraße ein. Erst vor rund einem Jahr hatte der Betreiber des beliebten italienischen Restaurants „Al Centro“ seine Absicht verkündet, die Pizzeria aufzugeben. In den Jahrzehnten davor hatte das Haus einen weiteren Italiener, eine Gaststätte und einen Bäcker beherbergt. 

Im „Ansbacher Tor“ gibt es alle Speisen übrigens auch zum Abholen. Auch kleine Feiern nimmt das Restaurant an. Für größere Veranstaltungen verweist Singh auf sein zweites Restaurant in Wilhermsdorf, mit dem er im Juli in eine neue Location zieht. „Da haben wir dann 200 Plätze und können auch Livemusik machen“, erzählt er. 

 

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