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Nach Auftritt bei „TV total“
Höchstadterin tourt mit Popstars Nina Chuba und Montez
Jung, schön und erfolgreich: Die Bassistin Lisa Köberlein aus Höchstadt.
Die Bassistin Lisa Köberlein aus Höchstadt war jüngst bei „TV total“ in der Studio-Band zu bewundern und tourt aktuell mit den Superstars Nina Chuba und Montez durch Deutschland. // Jojo Kapol
Höchstadt a. d. Aisch – Jüngst war sie bei„TV total“ in der Studio-Band zu bewundern, aktuell tourt sie mit den Superstars Nina Chuba und Montez: Die Höchstadterin Lisa Köberlein erobert die Musikszene und lebt ihren Traum.

In der jüngsten Sendung von „TV total“ war sie zu bewundern – die junge Höchstadterin am Bass in der Studio-Band: Lisa Köberlein. Als Schülerin spielte sie einst in der jungen Band „Trouble X“ sogar in Krasnogorsk beim Festival der jungen Künstler 2015 mit auf. Mit 22 Jahren vor 55.000 Menschen Konzerte spielen zu dürfen, ist bei weitem nicht selbstverständlich. Lisa Köberlein aus Höchstadt darf mit zwei der größten Popstars Deutschlands auf Tour sein, mehr als 80 Konzerte dieses Jahr spielen, ein Jazz-Studium absolvieren und ihren Traum leben.

Innerhalb kürzester Zeit konnte sie sich einen Namen in der deutschen Musikszene machen. „Ich freue mich sehr, dass ich so viele Ziele schon so früh erreichen durfte“, schwärmt sie. Lisa tourt aktuell mit Nina Chuba und Montez durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auch internationale Künstler mit Touren durch Europa und Konzerten in den USA sind bereits in Planung. Nina Chuba kennt man vor allem durch ihren Riesenhit „Wildberry Lillet“, der 2022 durch die Decke ging.

Lisa Köberlein: Mit Montez auf der Bühne

Damit ist sie auf die Spitze der Charts geschossen und einer der wichtigsten aktuellen Popstars geworden. Montez gelang 2021 mit seinem Hit „Auf & Ab“ der große Durchbruch. Durch seine Teilnahme an der TV-Show „Sing meinen Song“ hat er noch mehr Fans gewonnen und spielt nun riesige, ausverkaufte Shows.

Mit diesen beiden tollen Künstlern durfte die junge Musikerin dieses Jahr bereits mehrere Wochen lang auf Tour sein und einen unfassbaren Festival-Sommer erleben. „Außerdem werde ich gebucht, um Workshops zu geben, zum Beispiel beim Dresdner Drum & Bass Festival und Marleaux Tiefgang Basscamp, und ich spiele in verschiedenen TV-Formaten“, erzählt sie.

Hochschule für Musik und Tanz in Köln

Parallel studiert sie E-Bass an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Für die junge Frau eine ganz schöne Herausforderung, das alles gleichzeitig unter einen Hut zu bekommen. „Zu solch einem Beruf gehört viel mehr, als sein Instrument krass spielen zu können. Besonders dieses Jahr habe ich gemerkt, wie schön, aber auch anstrengend es ist, so viel unterwegs zu sein.“ Wenn man zusammen auf Tour sei, verbringe man sehr viel Zeit auf engem Raum, das schweiße zusammen.

Jungstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg

Dadurch würden oft Kollegen zu guten Freunden. Viele ihrer Freunde sind auch in der Musikbranche und Lisa besucht sie oft bei ihren Konzerten. „Das ist natürlich ein netter Nebeneffekt, dass man ständig kostenlos auf die besten Konzerte gehen kann“ schmunzelt sie. Im Jahr 2021 hatte Lisa Köberlein das Abitur am Gymnasium Höchstadt abgelegt. Sie wusste bereits vorher, dass sie beruflich etwas mit Musik machen möchte.

Während der Oberstufe absolvierte sie zwei Jahre lang ein Jungstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg – also studierte sie schon parallel zur Schule, belegte Kurse und erhielt Unterricht. „Für mich war das eine super wichtige Zeit und sehr wertvoll für den Start in diese akademische und berufliche Laufbahn.“ Bedauerlich findet sie rückblickend: „Bei diesen Schritten zu meinem Werdegang erhielt ich vom Gymnasium Höchstadt kaum Unterstützung. Die damalige Schulleitung und Oberstufenkoordination zeigte sich leider wenig kooperativ.“ Seit 2021 studiert sie an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Bei Deichbrand und in Max-Schmeling-Halle

„Ich habe mich an vielen Musikhochschulen beworben. Die Aufnahmeprüfungen sind nicht ohne, es gibt viele Anforderungen und vor allem sehr viele Bewerber auf sehr wenige Studienplätze. Ich habe tatsächlich überall Zusagen bekommen und konnte frei wählen, an welche Musikhochschule ich gehen möchte.“ Die Kölner Hochschule habe einen sehr guten Ruf. Es sei die erste Musikhochschule mit einem Fachbereich für Jazz gewesen und sie verbinde seit einigen Jahren auch Jazz und Popmusik.

„Das ist super, um breit und gut aufgestellt zu sein für viele Situationen und Bandgefüge“, betont die Musikerin aus Höchstadt. Dieses Jahr durfte sie etwa 80 Konzerte spielen, zwei Touren mit Venues in der Max-Schmeling-Halle, im Velodrom, im Palladium Köln, in der Jahrhunderthalle – und ungefähr 30 Festivals (etwa Deichbrand, San Hejmo, Frauenfeld, Open Flair). Bis zu 55.000 Zuschauer haben Lisa Köberlein gesehen.

In Lanxessarena und Uber Arena

Außerdem habe sie TV-Shows und Workshops besucht. Nächstes Jahr stehen zwei Touren an, bei denen sie neben der Lanxessarena und Uber Arena auch in der Heimat auftreten wird – wie zum Beispiel in der Brose Arena Bamberg und der Arena Nürnberger Versicherung. „Ich bin schon gespannt, was das neue Jahr noch so bringen wird.“

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