0
Hilfsprojekt in Herzogenaurach
Joachim Herrmann ehrt Anita und Ernst Klimek für Zubza
Anita Klimek, Ernst Klimek und der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU)
Anita Klimek, Ernst Klimek und der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) // Innenministerium/Anestis Aslanidis
Herzogenaurach – Anita und Ernst Klimek setzen sich seit Jahren für Menschen in Indien ein. Mit dem Hilfsprojekt Zubza haben sie viele Spenden gesammelt. Nun erhalten sie das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten.

Im Rahmen einer feierlichen Dankandacht in der Johanneskirche in Erlangen händigte Bayerns Innenminister Joachim (CSU) elf engagierten Persönlichkeiten aus Mittelfranken die Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt aus. Darunter waren auch Anita und Ernst Klimek, Gründer des Zubza-Hilfsprojekts in Herzogenaurach. Wörtlich sagte der Minister: „Die Würdigung Ihres Wirkens ist mir persönlich ein großes Anliegen. Ihre Verdienste leisten einen ganz entscheidenden Beitrag zum Funktionieren unseres Gemeinwesens. Und Ihr tagtägliches Wirken ist gelebte Nächstenliebe im Geiste des Evangeliums. Ohne Sie wäre unser Land viel ärmer: Unkomplizierte Hilfe, zwischenmenschliche Wärme und die helfende Hand in der Not wären Mangelware. Freiwilliges Engagement, gleich ob kirchlich oder zivil, macht Bayern zu einer starken Gemeinschaft.“

Herrmann richtete danach persönliche Worte an Anita und Ernst Klimek: „Der Schwerpunkt Ihres Wirkens findet sich etwa 7400 Kilometer entfernt. Dort, nämlich im Nagaland in Indien, leben die Menschen, für die ihr beider Einsatz von unschätzbarem Wert ist. 2007 begann Ihr großes Zubza-Projekt. Ihre Überzeugung für die gute Sache war so groß, dass Sie es schafften, viele Menschen mit Ihrer Begeisterung anzustecken. Unter dem Motto „Zubza – Zeichen unserer Bereitschaft zum Anpacken“ wurden im Markt Weisendorf, aber auch in der Umgebung, immer mehr Zeichen der Hilfe deutlich. Durch Solibrot-Aktionen, karitative Wettbewerbe, den Zubza-Lauf und viele weitere kreativen Aktionen konnten bislang 40 Projekte in Zubza realisiert werden. Für Ihren unermüdlichen und aufopferungsvollen Einsatz möchte ich Ihnen danken und im wahrsten Sinne des Wortes vergelts Gott sagen.“

Herrmann ehrt Klimek: German Hacker lobt Hilfsprojekt Zubza

Für Anita und Ernst Klimek war es nicht die erste Auszeichnung und Anerkennung für dieses besondere Projekt, aber dafür eine ganz besondere. „Es hat mich sehr beeindruckt, wie tief sich Joachim Herrmann mit dem Projekt beschäftigt hat. Er hat unseren Projektnamen neu geprägt: „Zubza – Zeichen unserer Bereitschaft zum Anpacken“, erzählt Ernst Klimek gerührt.

Auch Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker (SPD) hob dankend das Engagement hervor: „Frau und Herr Klimek haben es mit ihrer mitreißend positiven, begeisternden Ausstrahlung geschafft, sehr viele Menschen in unserer nahen Region für das Projekt im Nagaland zu begeistern und mit einem großen Kreis von Helferinnen und Helfern über viele Jahre eine mehr als bemerkenswerte Spendensumme einwerben können und Schulkindern 7400 Kilometer von uns entfernt echte Hilfe zukommen zu lassen. Herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag zur Völkerverständigung.“

Informationen zu Hilfsprojekt Zubza von Ernst Klimek im Internet

Die Dankandacht gestaltete Pfarrerin Bianca Schnupp. Sie freute sich, einen so besonderen Anlass in ihrer Kirche feiern zu können: „Ich kannte das Zubza-Projekt zuvor mit seinem Wirken so detailliert nicht und die Begegnung mit Anita und Ernst Klimek war eine wunderschöne Bereicherung.“ Mehr Informationen über das Zubza-Projekt der Klimeks finden Sie unter zubza.de im Internet.

Lesen Sie auch: 

Inhalt teilen
  • kopiert!