„Eine gute Pizza braucht vor allem Zeit und ganz viel Liebe“ sagt Maurizio de Giacomo, der seit 2015 als Koch und Pizzabäcker bei Puma arbeitet.
Sein Talent stellte er nun als Teamleiter und -koordinator bei der deutschen Pizzanationalmannschaft unter Beweis: „Ich habe die Titel für beide Teams geholt. Pizzabacken ist meine Leidenschaft.“
Im Wettbewerb mit den Erfindern
Das Sportunternehmen Puma platzt vor Stolz, denn de Giacomo backt auch für die Firmenkantine. „Wir machen nicht nur auf dem Spielfeld eine gute Figur – auch kulinarisch spielen wir in der ersten Liga mit“, schreibt die Puma-Pressestelle.
Denn der 39-jährige Sohn italienischer Einwanderer wurde in dieser Woche nicht nur deutscher Meister im Pizzabacken. Er überzeugte darüber hinaus auch auf europäischer Ebene - und somit im Wettbewerb gegen italienische Bäcker.
Mit seiner Pizza „Napoletana Moderna“ gewann er die zehnte Deutsche Meisterschaft der Pizzabäcker auf der Messe „Internorga“ in Hamburg und erreichte am darauffolgenden Tag den dritten Platz bei der ersten europäischen Pizzameisterschaft in Deutschland.
Kunst des Pizzabackens vom Vater gelernt
„Wir sind stolz, einen so talentierten Pizzabäcker in unserer Familie zu haben“, sagt Dietmar Knoess, Global Director People & Organization bei Puma. „Maurizio zeigt, dass man mit Leidenschaft und Engagement alles erreichen kann.“
Gelernt hat de Giacomo das Pizzabacken bei seinem Vater Antonio (66), der fast 50 Jahre lang Pizzerias in Veitsbronn, Lauf, Emskirchen, Fürth und Altenfurt betrieb. Im Hauptberuf arbeitet der Italo-Franke beim Herzogenauracher Sportartikel-hersteller. „An den Pizzatagen mache ich dort 150 Pizzas in einer Stunde“, erzählt er.
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