Während der EURO 2024 war der Home Ground in Herzogenaurach zur Heimat der deutschen Mannschaft geworden – und das bereits zum dritten Mal. Nach der Fertigstellung 2020 waren die DFB-Herren 2021 zum ersten Mal zu Gast. Während der paneuropäischen EM wurde Herzogenaurach zur Heimat. 2022 kehrte das deutsche Team zurück: Während der Nations League von Ende Mai bis Mitte Juni schlug der DFB das Base-Camp bei Adidas auf.
Die Ankunft der deutschen Mannschaft 2021 im FT-Video:
Auch zu den Länderspiel-Maßnahmen im September und Oktober war die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann am Home Ground.
DFB-Damen in Herzogenaurach
Im Juni 2022 absolvierten die deutschen Damen um Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ein Trainingslager am Home Ground.
„Mega. Du hast hier wirklich alles an einem Fleck. Die Zimmer sind wirklich hervorragend, es ist alles nah beieinander“, sagte Nationalspielerin Alexandra Popp.
Die Spielerinnen besuchten auch Einrichtungen rund um Herzogenaurach. Bei den Barmherzigen Brüdern in Gremsdorf entdeckten sie ein Kicker mit weiblichen Spielfiguren. Ein Novum. Das Spielgerät stand fortan in Herzogenaurach.
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Am Home Ground trafen die deutschen Damen zufällig auf Franz Beckenbauer. Der Fußball-Star hatte im Adidas-Headquarter ein Meeting und lief der Frauenelf über den Weg. DFB-Spielerin Linda Dallmann postete damals ein Foto mit Beckenbauer auf Instagram.
DFB-Schiedsrichter im Home Ground Herzogenaurach
Bundesliga-Schiedsrichter unter sich: Deniz Aytekin, Felix Brych und Co. Sie alle waren auch schon im Home Ground – und zwar kurz nach den deutschen Herren. Die Schiedsrichter des Deutschen Fußball-Bundes genossen im Juli 2022 einen Aufenthalt am Home Ground und bereiteten sich dort auf die Bundesliga-Saison vor. Ein Heimspiel für den Mittelfranken Aytekin.
Schwitzen im Fitnessstudio, Training im Adi-Dassler-Stadion, Schulungen in Home-Ground-eigenen Besprechungsräumen. Der DFB filmte die Unparteiischen, zum Beispiel bei einer Partie Cornhole.
So hat DFB-Referee Patrick Ittrich dem Home Ground erlebt:
Am Home Ground Herzogenaurach: FC Arsenal
Schon zwei Mal in den Genuss des Herzogenauracher Rasens kam der FC Arsenal. Einen Teil der Vorbereitung auf die jeweilige Saison gestalteten die Gunners im Juli 2022 und 2023 am Home Ground bei Ausrüster Adidas. Vor gut einem Jahr erstmals dabei war Kai Havertz. Der deutsche Nationalspieler kehrt jetzt mit dem DFB wieder zurück.
Nach der Landung in Nürnberg hatten auf die Londoner Kicker ein paar Fans am Flughafen gewartet, ehe es in den Bus nach Herzogenaurach ging.
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Wenn die Fußballer aus London schonmal in Franken zugange sind, darf ein Testspiel gegen den großen fränkischen Club natürlich nicht fehlen. In beiden Jahren ging es für die Gunners zu einem Spiel in das Max-Morlock-Stadion. Unterlagen die Nürnberger 2022 noch mit 3:5, erzwangen sie ein Jahr später ein Remis.
So lief das Spiel 1. FC Nürnberg gegen FC Arsenal:
All Blacks in Herzogenaurach: neuseeländische Nationalmannschaft am Home Ground
Gelandet in Nürnberg und in Herzogenaurach gewohnt: Im August 2023 waren richtige Schwergewichte im Home Ground. Die All Blacks, das Rugby-Nationalteam Neuseelands. Dreifacher WM-Sieger, eines der besten Teams der Welt.
Wie Adidas die All Blacks erlebte:
„Das Gelände hier ist super, die Einrichtungen sind toll, der Platz ist in einem super Zustand. Das Fitnessstudio ist klasse mit vielen Möglichkeiten zum Regenerieren“, sagte Kapitän Sam Cane dem Bayerischen Rundfunk. Manche Journalisten waren sogar vom anderen Ende der Welt mit nach Herzogenaurach gekommen.
Und nahbar waren die Rugby-Spieler aus Neuseeland zumindest auch ein wenig. Adidas-Mitarbeiter durften bei einer Trainingseinheit auf dem Gelände zusehen. Darunter Bastian Wölfel, Spieler und Trainer beim Rugby-Team des TV 48 Erlangen.
Einblicke für Adidas-Mitarbeiter
Statt – wie viele andere – hinterher Fotos mit den Akteuren zu machen, wählte Wölfel einen anderen Weg. Er unterhielt sich mit Trainer Ian Forster – von Coach zu Coach. „Mir ging es darum, wie seine Philosophie vom Coachen ist. Er sagte, das Wichtigste ist, dass man den Leuten immer etwas Neues beibringt, damit sie sich entwickeln und Spaß haben“, sagte Wölfel damals dieser Redaktion.
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