Am kommenden Freitagabend wird Altbürgermeister Armin Goß in einem Festakt die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Adelsdorf verliehen. Nach 13 Ehrenbürgern – die letzten waren Altbürgermeister Alfons Trapp (1998), Altbürgermeister Ewald Münch (2004) und Lehrerin Gertraud Fröhlich (2009) − wird nun Goß der nächste Ehrenbürger.
Die Ehrenbürgerwürde ist eine von der Gemeinde verliehene Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Gemeinde Adelsdorf verdient gemacht haben. Armin Goß war von 1996 bis 2008 Bürgermeister der Gemeinde Adelsdorf und in dieser Zeit hat er sich in besonderer Weise für seine Gemeinde eingebracht.
Kreisverkehr und Kinderkruppe dank Goß
Einige Beispiele dafür sind die Errichtung der Aischer Kreisel und der Kreisverkehr am Ortsausgang Adelsdorfs in Richtung B 470, die erste Kinderkrippe im Landkreis (1998), Einrichtung des Fischerei- und Jagdmuseums in Neuhaus, Einrichtung eines Jugendforums, Jugendtreff „Bunker“, aber auch Firmenansiedlungen wie Dorsch, Heil und Nagengast − nicht zu vergessen die Unterstützung bei der Standortsicherung der Firma Soldan mit der Verlagerung der Verwaltung nach Adelsdorf.
Den juristischen Abschluss und die Finanzierung des Schlosskaufs (Kaufvertrag 1993), aber auch die Abrundung vorhandener Wohngebiete in Adelsdorf, Aisch, Neuhaus sowie der Landschafts- und der Flächennutzungsplan − und vieles mehr bewirkte er in seiner zwölfjährigen Amtszeit.
Viele positive Erinnerungen bleiben dem neuen Ehrenbürger in seinem Ruhestand: die Umsiedelung der Firma Aldi – er hat deren Weggang verhindert − sowie die Errichtung des neuen Gewerbegebietes und des Wohngebiets „Am Läusberg“ trotz schwieriger Grundstücksverhandlungen.
Auch der Start der Nahwärmeversorgung mit Hackschnitzelheizung im Bauhof bis hin zur Versorgung von Rathaus, Pfarrzentrum zum Schloss und zur Schule ist ihm zu verdanken. Natürlich erinnert er sich gerne an die Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Uggiate Trevano, die er als Bürgermeister vorbereitet und unterzeichnet hat und die er bis heute unterstützt.
Altbürgermeister Goß bleibt CSU treu
Stolz ist er auf die Verleihung der Ehrenbürgerwürde in UT im Jahr 2008. Auch die Partnerschaft mit Feldbach in Österreich geht noch auf sein „Konto“. Weniger angenehm waren für ihn beispielsweise die Auseinandersetzung um die Wilhelm-Koch-Straße – heute Rosenstraße − und die Vorwürfe und Aufsichtsratbeschwerde wegen angeblicher Verwendung von verseuchter Erde aus dem damaligen Müllplatz.
Auch heute noch bleibt er seiner CSU treu und im Rahmen interner Abläufe ist er immer noch aktiv. Viel Zeit hat er jetzt aber dennoch für Hobbys wie Radfahren, Wandern und Garteln.
Für die Zukunft wünscht er „seiner“ Gemeinde „weiterhin eine positive Entwicklung im Ganzen und ein harmonisches Zusammenleben über die Generationen hinweg“.
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