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Gute Nachrichten bei Richtfest
Gymnasium Höchstadt: Meilenstein für Millionenprojekt
Gymnasium Höchstadt ErweiterungsbauForchheim & Fränkische Schweiz
Der Rohbau für die Erweiterung des Gymnasiums Höchstadt steht. Rechts der alte Kollegstufenbau, im Hintergrund die letzte Erweiterung, der Südbau. // Andreas Dorsch
Gymnasium Höchstadt ErweiterungsbauForchheim & Fränkische Schweiz
Wie auf der Bautafel (links) wird der Erweiterungsbau des Höchstadter Gymnasiums einmal aussehen. // Andreas Dorsch
Gymnasium Höchstadt ErweiterungsbauForchheim & Fränkische Schweiz
Landrat Alexander Tritthart begrüßte zum Richtfest auch den Unterstufenchor, der einen musikalischen Beitrag lieferte. // Andreas Dorsch
Gymnasium Höchstadt ErweiterungsbauForchheim & Fränkische Schweiz
Den Baulärm setzte die Chorklasse 5b mit Kunststoffrohren künstlerisch um. // Andreas Dorsch
Höchstadt a. d. Aisch – Es gibt sie noch, öffentliche Bauprojekte, die im Zeit- und Kostenrahmen bleiben. Eines davon zieht der Landkreis gerade in Höchstadt hoch: den Erweiterungsbau am Gymnasium.

Im Mai vergangenen Jahres erfolgte der Spatenstich, am Dienstag wurde Richtfest gefeiert. Die Gesamtkosten sind auf 21,3 Millionen Euro veranschlagt. In diesem Jahr sollen davon zehn Millionen in den Höchstadter Erweiterungsbau fließen.

Neue Klassenzimmer und ein moderner Physik-Bereich

Zahlen, die Landrat Alexander Tritthart (CSU) beim Richtfest vor zahlreichen Gästen auch mit Stolz auf seine Verwaltung präsentierte. Und sie erfuhren auch, dass diese zehn Millionen den Investitionsschwerpunkt im diesjährigen Landkreis-Haushalt bilden.

Steigende Schülerzahlen und ein zusätzlicher Raumbedarf durch die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums machten den Erweiterungsbau in Höchstadt nötig. Im Oktober 2022 wurde die Maßnahme vom Kreistag beschlossen. In den Sommerferien 2025 soll der Bau fertig sein und zu Schuljahresbeginn in Betrieb genommen werden.  Das Gymnasium Höchstadt bekommt dadurch nicht nur die benötigten 20 zusätzlichen Klassenzimmer, es entsteht auch ein völlig neuer Physikbereich mit modernen Experimentier- und Werkstatträumen.

Schulleiter hat Wünsche zum Innenausbau

Auf der knapp 2600 Quadratmeter großen Nutzfläche finden sich unter anderem 1300 Quadratmeter Klassenzimmer, 460 Quadratmeter Lernlandschaften und 590 Quadratmeter Physik- und Experimentierräume. Das Dach wird begrünt und bekommt eine Photovoltaikanlage. Große Teile der Fassade werden aus Holzbauteilen gestaltet, der Pausenhof neu aufgebaut. Beheizt wird der Neubau über die bereits vorhandene Hackschnitzelanlage, die die Stadt Höchstadt schon vor Jahren zusammen mit dem Landkreis Erlangen-Höchstadt in unmittelbarer Nachbarschaft an der Kerschensteiner Straße gebaut hat.

Schulleiter Alois Selder werde die bisherige Rohbauphase sehr vermissen, sagte er vor den versammelten Gästen. Vom Lehrerzimmer aus habe er täglich den Baufortschritt und das schnelle Wachsen verfolgen können. Jetzt hoffe er, auch Wünsche zum Innenausbau vorbringen zu können. Höchstadts Bürgermeister Gerald Brehm (JL) bedankte sich bei der Kreisverwaltung für den schnellen Baufortgang und dafür, dass Bildung im Landkreis weiterhin die Nummer eins sei.

Überraschung auf der Baustelle in Höchstadt

Von vielen Diskussionen mit Kreisverwaltung und Schulleitung berichtete der Donauwörther Architekt Wolfgang Obel. Und von einer unerwarteten Überraschung: So sei man nach dem Abbruch der alten Fachakademie auf einen 40 Meter tiefen Brunnen gestoßen. Wie Kreisbaumeister Thomas Lux beim anschließenden Richtfest-Imbiss verriet, habe den eine Mühlhausener Spezialfirma inzwischen fachgerecht verschlossen. Besonders freut es den Kreisbaumeister, dass das Projekt derzeit sogar noch unter den veranschlagten Kosten liegt.

Für den musikalischen Rahmen der kleinen Feier sorgten der Unterstufenchor und die Chorklasse 5b, die den Baulärm mit Kunststoffrohren rhythmisch intonierte.

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