Stellenabbau
IG Metall ruft zum Aktionstag bei Schaeffler
Es ist nicht der erste Aktionstag der letzten Jahre. Auch der letzte Stellenabbau rief im Herbst 2020 Proteste in Herzogenaurach hervor.
Es ist nicht der erste Aktionstag der letzten Jahre. Auch der letzte Stellenabbau rief im Herbst 2020 Proteste in Herzogenaurach hervor.
Betriebsrat
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Herzogenaurach – Die IG Metall ruft zu einem großen Aktionstag auf, der am Mittwoch um fünf vor zwölf bei Schaeffler in Herzogenaurach geplant ist.

Am Schaeffler-Standort Herzogenaurach ist ein deutschlandweiter Aktionstag der IG Metall geplant, um gegen den angekündigten Personalabbau ein Zeichen zu setzten. Darauf weist der amtierende Betriebsratsvorsitzende Grigore Beutura hin. Termin ist der morgige Mittwoch, los geht’s um genau fünf vor zwölf.

Insgesamt 1000 Stellen betroffen

Von diesem Abbau sind deutschlandweit insgesamt 1000 Stellen betroffen – allein in Herzogenaurach sollen 671 Stellen abgebaut werden, heißt es in dem Aufruf. Alle Standorte aus Deutschland beteiligen sich laut Beutura an der Aktion und reisen extra an. „Es kommen geschätzt 350 bis 500 Kollegen nach Herzogenaurach!“

"Es geht um den Erhalt der Arbeitsplätze in der Region"

Die Industriestraße ist für die Aktion gesperrt, wird mitgeteilt, es wird eine Bühne aufgebaut und es gibt Stände mit Essen und Trinken. Gäste oder Anwohner, die nicht firmenangehörig sind, können sich gerne an dieser Aktion beteiligen, sagt der Betriebsrat weiter. Denn: „Es geht auch um den Erhalt der Arbeitsplätze in der Region“.

"So darf es nicht weitergehen!"

Die Kundgebung der IG Metall in Herzogenaurach dient einer sozialen Transformation. Nach zahlreichen Abbauprogrammen will man mit geeinter Stärke aufzeigen: „So darf es nicht weitergehen“!

Betroffen vom angekündigten Stellenabbau seien mehrere Werke in ganz Deutschland. In Bühl sollen 211 Stellen wegfallen, in Herzogenaurach deren 671, in Homburg weitere einhundert. Hinzu kämen Strukturanpassungen und Verlagerungen. Parallel soll in Polen ausgeweitet werden, was 200 Stellen weniger in Deutschland bedeute.

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