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Renommiertes Falstaff-Magazin
Familie Wirth ist stolz: Felsenkeller in Neuhaus prämiert
Sie sind mit Herzblut dabei und stolz auf ihr Mitarbeiter-Team: Benno, Hans-Günter und Maria Wirth vom Gasthaus „Zum Löwenbräu“ in  Adelsdorf.
Sie sind mit Herzblut dabei und stolz auf ihr Mitarbeiter-Team: Benno, Hans-Günter und Maria Wirth vom Gasthaus „Zum Löwenbräu“ in Adelsdorf. // Britta Schnake
Gastronomie
Neuhaus – Der Felsenkeller in Neuhaus ist beliebt wie kein anderer im Landkreis. Beim Onlinevoting des Magazins Falstaff schneidet er nun mit „sehr gut“ ab. Wem die Betreiber das zu verdanken haben.

Seit 1747 ist das Gasthaus „Zum Löwenbräu“ eine feste Institution. Und das wird es auch bleiben: Die elfte Generation des Familienbetriebes ist bereits geboren. Bewirtschaftet werden von der Familie Wirth mittlerweile Gaststätte, Hotel, Brauerei und seit 2000 auch der Felsenkeller Biergarten im Neuhauser Wald. Monika Wirth ist es zu verdanken, dass eben jener Biergarten mithinzugekommen ist und so das Gastronomie-Konzept quasi vervollständigte.

Falstatt Magazin: Felsenkeller Neuhaus unter den Besten

Das Gelände selbst befindet sich im Besitz des Barons von Crailsheim, die Wirths haben das gut 500 Quadratmeter große Areal mit 700 Sitzplätzen im Neuhauser Wald, das zuvor 30 Jahre lang von der Familie Paulus bewirtschaftet wurde, gepachtet.

Eben jener Biergarten kam nun zu besonderen Ehren, errang er doch durch ein Online-Voting, das heuer vom österreichischen Magazin Falstaff ins Leben gerufen wurde, den sechsten Platz unter den beliebtesten Biergärten in ganz Bayern. Das Falstaff-Magazin selbst steht für Wein, Kulinarik und Reisen. Bis zum 24. Juli konnten Biergärten nominiert werden, wer den Neuhauser Biergarten eingestellt hat, ließ sich jedoch nicht eruieren.

Magazin Fallstaff prämiert Biergärten in München

Auf alle Fälle handelt es sich um eine besondere Auszeichnung, die die Familie stolz macht. Unter der Prämisse, dass die ersten vier Plätze auf den Raum München entfielen, durchaus berechtigter Stolz. Die Wirths selbst haben eher durch Zufall von der Auszeichnung erfahren. „Ich habe es im Internet gelesen“, erläutert Hans-Günter Wirth (38). Womit er nicht der einzige war, wurden sie doch schon des Öfteren auf eben jene Auszeichnung angesprochen.

Doch was macht den Biergarten der Wirths in Neuhaus so besonders, dass er zu den beliebtesten in ganz Bayern zählt? „Wir haben leckeres Essen, gutes Bier, kurze Wartezeiten und ein supernettes Team“, bringt Maria Wirth (38) es mit wenigen Worten auf den Punkt. „Frische Sachen und Salate“, ergänzt Benno Wirth (73). Besonders beliebt seien die Bratwurstspeisen wie Bratwurstsalat, Bratwurstschaschlik, Bratwürste mit Kraut und Brot. „Das sind die Klassiker“, erklärt Maria Wirth.

Mit E-Bike zu Felsenkeller in Neuhaus

„Aber wir haben auch eine gemischte Brauplatte, Flammkuchen mit Limburger und Bratwurstkeck, auch vegetarisch und vegan“, sagt sie. „Außerdem ist alles sehr gepflegt“, fügt Benno Wirth hinzu. Kein Wunder, hat die Familie doch 2017 den Biergarten komplett renoviert und dafür 800.000 Euro investiert. Serviert wird Bier aus der eigenen Brauerei wie das „1747 Original“, ein helles Kellerbier, das „1747 dunkel“, ebenfalls ein Kellerbier, sowie die Karpfenweiße, wie der Name schon sagt, ein Weißbier. Sieben wechselnde Spezialbiere wie „Roter Löwe“, „Fest-Löwe“ und „Hopfen-Löwe“ vervollständigen das Angebot.

Der Felsenkeller ist ein beliebter Treffpunkt.
Der Felsenkeller ist ein beliebter Treffpunkt. // Barbara Herbst, Archiv

Attraktiv wird der Keller, der mit 120 Parkplätzen aufzuwarten weiß, auch durch den dichten Laubwald, in den er sich harmonisch einfügt. „An heißen Tagen perfekt“, berichtet Maria Wirth. „Mai und September ist es ein wenig kühler.“ Was dem Zulauf des von Ende April bis Mitte/Ende September geöffneten Biergartens aber keinen Abbruch tut. Auffallend sei, dass in den letzten Jahren immer mehr Besucher mit Fahrrad und E-Bikes kommen, so die Wirths.

Bockbieranstich und Oktoberfest

„Wir stecken viel Arbeit und Herzblut rein“, sagt Maria Wirth. Nach der Biergartensaison geht es in der Wirtschaft weiter mit Karpfen. „Die Gäste können es kaum erwarten“, sagt Betreiberin Maria Wirth. 35 Mitarbeitende haben sie fest für Hotel, Gaststätte und Brauerei, im Sommer sind es dann 54 treue Seelen, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Treue Seelen im wahrsten Sinne des Wortes, denn die zusätzlichen zumeist jungen Sommerkräfte kommen jedes Jahr immer wieder gern.

Was die Familie zu honorieren weiß. Jetzt ging es für die ganze Truppe per Bus aufs Oktoberfest, denn „ohne das Team ginge gar nichts“, so Maria Wirth. „Ohne unsere tollen Mitarbeiter hätte es diese Auszeichnung nicht gegeben.“ Am 12. Oktober öffnen die Wirths zum Bockbieranstich den Biergarten ein letztes Mal in diesem Jahr mit Essen, Trinken und Musik. Aufspielen werden die „Heckenmusikanten“.

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