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Protest vor den Werkstoren
Streik bei Schaeffler Höchstadt: Hunderte fordern mehr Lohn
In Höchstadt protestierten Schaeffler-Mitarbeiter.
In Höchstadt protestierten Schaeffler-Mitarbeiter. // Andreas Dorsch
Höchstadt a. d. Aisch – Vor dem Werkstor von Schaeffler in Höchstadt demonstrieren rund 500 Mitarbeiter für höhere Löhne. Warum sie trotz der Stellenabbau-Pläne in Herzogenaurach mehr Geld fordern.

In Berlin bestimmte das Ampel-Aus die Schlagzeilen, in Höchstadt folgten am Donnerstag, 7. November 2024, Schaeffler-Mitarbeiter dem Aufruf der IG Metall zur Demonstration vor dem Werk. Lautstark forderten sie sieben Prozent mehr Lohn für die Metall- und Elektrobranche und 170 Euro mehr für Auszubildende.

Hier gibt es die Bildergalerie von der Schaeffler Demo in Höchstadt:

Roland Holler, Schaeffler-Betriebsratsvorsitzender Höchstadt
Roland Holler, Schaeffler-Betriebsratsvorsitzender Höchstadt // FOTOGALERIE Andreas Dorsch
Hunderte Schaeffler Mitarbeiter haben in Höchstadt demonstriert.
Hunderte Schaeffler Mitarbeiter haben in Höchstadt demonstriert. // FOTOGALERIE Andreas Dorsch
Hunderte Schaeffler Mitarbeiter haben in Höchstadt demonstriert.
Hunderte Schaeffler Mitarbeiter haben in Höchstadt demonstriert. // FOTOGALERIE Andreas Dorsch
Die Schaeffler Mitarbeiter fordern mehr Lohn.
Die Schaeffler Mitarbeiter fordern mehr Lohn. // FOTOGALERIE Andreas Dorsch
In Höchstadt gingen die Schaeffler-Mitarbeiter auf die Straße.
In Höchstadt gingen die Schaeffler-Mitarbeiter auf die Straße. // FOTOGALERIE Andreas Dorsch
Die Schaeffler Mitarbeiter fordern mehr Lohn.
Die Schaeffler Mitarbeiter fordern mehr Lohn. // FOTOGALERIE Andreas Dorsch
Hunderte Schaeffler Mitarbeiter haben in Höchstadt demonstriert.
Hunderte Schaeffler Mitarbeiter haben in Höchstadt demonstriert. // FOTOGALERIE Andreas Dorsch
Martin Feder (rechts) und Gezim Feta von der IHK
Martin Feder (rechts) und Gezim Feta von der IHK // FOTOGALERIE Andreas Dorsch
Luisa Grohganz, Jugendvertretung Schaeffler Höchstadt
Luisa Grohganz, Jugendvertretung Schaeffler Höchstadt // FOTOGALERIE Andreas Dorsch

„Wir tragen das Risiko der Unternehmer“, rief Höchstadts Betriebsratsvorsitzender Roland Holler.

Schaeffler: Mitarbeiter können sich kein E-Auto leisten

Diesmal ist Höchstadt nicht vom konzerninternen Stellenabbau berührt, aber in der Vergangenheit „war Höchstadt immer von den Abbauprogrammen betroffen“, sagte er. Holler stellte sich hinter die Forderungen der Gewerkschaft. Wenigstens ein Inflationsausgleich müsse her. „Wer kann sich denn von unseren Mitarbeitern in der Montage schon ein E-Auto leisten.“

Höchstadter Schaeffler-Jugend klagt

Luisa Grohganz von der Höchstadter Schaeffler-Jugend beklagte die finanzielle Situation der Auszubildenden: „Es darf nicht sein, dass Azubis Nebenjobs machen müssen, um zu überleben.“

Martin Feder, der auch für Höchstadt zuständige 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bamberg, sieht bei VW und Schaeffler das gleiche Problem: „Die Manager versagen und die Beschäftigten sollen es ausbaden. Wir sind streikbereit.“

IG Metall kritisiert Manager von Schaeffler

Gewerkschaftler Gezim Feta, der die halbstündige Veranstaltung moderierte, beklagte den immer teurer werdenden Lebensunterhalt. Mit den Forderungen rede man nicht von Luxus, „vielmehr ist es fair und gerecht, das zu fordern“. Schließlich seien die Mitarbeiter diejenigen, die den Unternehmen die Gewinne bringen.

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