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Bekenntnis zum Standort
Für 90 Millionen: Einblicke in das neue Schaeffler-Zentrum
Das Technologiezentrum von Schaeffler am Standort Herzogenaurach verfügt über 15 Labore, in denen 340 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Das Technologiezentrum von Schaeffler am Standort Herzogenaurach verfügt über 15 Labore, in denen 340 Mitarbeiter beschäftigt sind. // Schaeffler (Daniel Karmann)
Signet des Fränkischen Tags von Gerd Ankermann und Martin Regner
Herzogenaurach – Ein Ort der Begegnung und der Kommunikation, der Forschung und der Technik: Schaeffler hat in Herzogenaurach sein neues Technologiezentrum eröffnet. Ein exklusiver Einblick in das Arbeiten von und für morgen.

„Die Schaeffler AG hat an ihrem Unternehmenssitz in Herzogenaurach ein hochmodernes Technologiezentrum eröffnet. Im Zusammenhang mit dem Bau des Technologiezentrums wurden rund 90 Millionen Euro investiert.“ Das teilt das Unternehmen am Mittwochabend der Öffentlichkeit mit. Was hinter dieser Zahl steckt, zeigte sich bei einem Besuch vor Ort. 

Schaeffler in Herzogenaurach eröffnet Technologiezentrum

Das neue Schaeffler Technologiezentrum am Standort Herzogenaurach erstreckt sich nach Unternehmensangaben auf mehr als 18.000 Quadratmeter und soll sich mit Materialwissenschaft und Werkstofftechnik beschäftigen. Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sagte dazu: „Das hochmoderne Technologiezentrum in Herzogenaurach ist ein Bekenntnis unseres Unternehmens zum Standort Deutschland und ein Leuchtturm für höchste Innovationskraft und Entwicklungsexzellenz.“

Auf den 18.000 Quadratmetern finden demnach rund 340 Mitarbeiter in 15 Laboren Platz. Angesiedelt seien darin moderne Mess-, Prüf- und Kalibriertechnik sowie Material-, Chemie-, Beschichtungs- und Nanotechnologien. Im Fokus stünden Lösungen, die die Energie- und Mobilitätswende ermöglichen sollen. Die Bürofläche sei nach dem Konzept „New Work“ eingerichtet worden und schaffe eine Arbeitsumgebung, die Kollaboration und interdisziplinäre Teamarbeit fördere, wie Schaeffler mitteilt. Das Gebäude werde mit Abwärme aus der Fertigung beheizt.

Am Standort Herzogenaurach investierte Schaeffler nach eigenen Angaben rund 90 Millionen Euro in das neue Technologiezentrum.
Am Standort Herzogenaurach investierte Schaeffler nach eigenen Angaben rund 90 Millionen Euro in das neue Technologiezentrum. // Schaeffler (Daniel Karmann)

Bei der feierlichen Schlüsselübergabe am Mittwochabend, 30. Oktober 2024, sah Rosenfeld ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland, Bayern und Herzogenaurach. Der neue „Hausherr“ des Technologiezentrums ist Tim Hosenfeld, der den goldenen Schlüssel überreicht bekommen hat. Als „Leiter Zentrale Innovation“ ist er künftig für die 15 unter einem Dach geschaffenen Labore zuständig.

Forscher arbeiten an der Optimierung von Materialien

Die Büroflächen sind offen und kommunikativ gestaltet; sie sollen ein Ort der Begegnung und Kommunikation sein. Hosenfeld geht davon aus, dass Beschleunigung und Innovation in dem neuen Gebäude noch stärker gefördert werden als bislang. Der offene Austausch mit zwei wöchentlichen Meetings in der Projektgruppe sei bereits ein wesentlicher Erfolgsfaktor gewesen. Die Bauphase sei in den vorgesehenen zwei Jahren abgeschlossen worden.


Und hier die exklusiven Bilder aus den neuen Schaeffler-Labors:

So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach
So war die Eröffnung des neuen Schaeffler-Technologiezentrums in Herzogenaurach // FOTOGALERIE Florian Dormann

Der Kostenrahmen sei eingehalten worden, die rund 90 Millionen Euro seien also sinnvoll investiert. Die Eröffnung am Mittwoch fand im kleinen Kreis statt, die rund 80 geladenen Gäste konnten sich in den Laboren umsehen und wurden über den aktuellen Stand der Arbeit in den Laboren und Forschungseinrichtungen informiert. Da gab es Beschichtungen für Solid-State- Batterien oder Schaeffler-Bipolarplatten zu sehen. Die Forscher arbeiten an der Optimierung der Materialien.

Dabei wurde seitens der Spezialisten, die schon jahrelang bei Schaeffler auf ihren Gebieten geforscht haben, die Ausgestaltung der Gebäudetechnik gelobt: Was nützen etwa die genauesten Messgeräte, wenn zum Beispiel durch die Erschütterungen im Nachbargebäude, die bei der Produktion entstehen, die Ergebnisse im Labor ungenau ausfallen? Dieses Problem sei jetzt behoben.

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