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Innovation in der Energiewende
Stadtwerke Erlangen setzen auf organische Photovoltaikanlage
Die Montage der Module in Erlangen übernahmen Industriekletterer.
Die Montage der Module in Erlangen übernahmen Industriekletterer. // ESTW
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Erlangen – Die Stadtwerke Erlangen starten einen Versuch mit einer neuen Art von Photovoltaikmodulen. Die organische Variante soll zur Energiewende beitragen. Auch Privatleute sollen bald davon profitieren.

Die Erlanger Stadtwerke (ESTW) haben kürzlich ihre erste organische Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Das innovative Projekt hat laut einer Pressemitteilung der Stadtwerke für große Aufmerksamkeit gesorgt: Es habe zahlreiche Rückfragen und positive Resonanz in den sozialen Medien gegeben.

Kein Gerüst für Photovoltaik in Erlangen

Die zum Einsatz kommenden organischen Photovoltaikmodule wurden an den Südfassaden des ESTW-Verwaltungsgebäudes sowie eines Werkstattanbaus installiert. Insgesamt wurden dabei etwa hundert Einzelmodule aufgeklebt. Dafür kamen Industriekletterer zum Einsatz, womit die ESTW einen aufwendigen Gerüstbau vermeiden konnten.

Organische Photovoltaik ist noch teuer

Die Stadtwerke betonen, dass diese Folien-Lösung in Sachen Wirkungsgrad und Effizienz noch nicht mit einer klassischen PV-Anlage mithalten könne. Dennoch habe man sich ganz bewusst für diesen Versuch entschieden, um Erfahrungen damit zu sammeln. Auch das sei für die Erlanger Stadtwerke einer von vielen kleinen, notwendigen Schritten zur Umsetzung der Energiewende vor Ort. Gerade für Flächen, die bisher nicht genutzt worden seien oder wegen baulicher Einschränkungen bisher nicht nutzbar waren, könne diese Lösung eine echte Alternative sein. Derzeit seien die Module zwar noch deutlich teurer als vergleichbare kristalline PV-Module, dennoch böten Fachinstallateure diese neuartige Lösung bereits für den Privatbereich an.

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