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CSU-Jubiläum
65 Jahre: Von „Machern“ und treibenden Kräften
60 Jahre CSU
Prominenter Besuch beim Festabend für 65 Jahre CSU Oerlenbach: Ortsvorsitzender Manfred Reuß (Mitte) begrüßt im Pfarrsaal (von links) Martin Wende, Landrat Mario Götz, Staatssekretär Sandro Kircher und Festredner Siegfried Erhard. // Hans-Peter Hepp
Oerlenbach – Bei der Jubiläumsfeier im Oerlenbacher Pfarrsaal blickte Siegfried Erhard auf die Geschichte der CSU vor Ort zurück. Außerdem ehrte der Ortsverband langjährige Mitglieder und verdiente Mitstreiter.

Mit persönlichen Anekdoten garnierte Siegfried Erhard die Geschichte seiner Partei in Oerlenbach. Bei der Feier zum 65-jährigen Bestehen der CSU in Oerlenbach übernahm der ehemalige Bürgermeister und das langjährige Mitglied des Kreistages die Festrede. Die CSU, so Siegfried Erhard, gebe es im Kreis aber schon länger, nämlich seit 80 Jahren.

1961 – also vor 65 Jahren – gründeten sich zwei Ortsvereine. Der eine in Rottershausen und der andere in Oerlenbach. Treibende Kräfte waren Konrad Büttner, der bis zur Gebietsreform im Jahr 1971 Bürgermeister von Rottershausen war, und Engelbrecht Hofmann (Oerlenbach), der 1948 zum Landrat des Landkreises Bad Kissingen ernannt wurde und zwischen 1950 und 1966 auch Sitz und Stimme im bayerischen Landtag innehatte.

Vier-Dörfer-Kommune Oerlenbach

Siegfried Erhard bezeichnete die Gründermannschaft der CSU als Truppe von „schlagkräftigen Machern“. Schon im Vorgriff auf die Gebietsreform vereinigten sich die beiden starken CSU-Ortsverbände, nämlich 1971. Karl Karch wurde der erste CSU-Bürgermeister der Vier-Dörfer-Kommune Oerlenbach.

In seinem kurzen geschichtlichen Abriss erwähnte Siegfried Erhard auch den „Kreuther-Beschluss“ von Franz-Josef Strauß. Viele Mitstreiter aus der Region verließen damals in einer Protestaktion die Partei, erzählte er. Eine bedeutende Rolle spielte die junge Union, sagte Siegfried Erhard mit einem Verweis auf die Bürgermeister Nico Rogge (seit 2020) und dessen Vorgänger Franz Kuhn.

Die großen Erfolge bei den Wahlen führt Siegfried Erhard auch auf das ständige Engagement im vorpolitischen Raum zurück. Man habe immer wieder Menschen gefunden, die sich für die CSU engagieren.

Gratulation per Videobotschaft

Weil sie eine Spende für den Mehrgenerationenpark für Oerlenbach entgegennahmen, fehlten bei Festakt im Oerlenbacher Pfarrsaal sowohl Schirmherrin und Bundesministerin Dorothee Bär als auch Bürgermeister Nico Rogge. Die beiden gratulierten der CSU und dem Ortsvorsitzenden Manfred Reuß via Videobotschaft.

Im Pfarrsaal hoben Martin Wende (Bezirkstag), Landrat Mario Götz und Staatssekretär Sandro Kirchner in ihren Grußworten die Leistungen der CSU in der Gemeinde und für den Kreis hervor.

In seiner Funktion als Kreisvorsitzender über nahm Sandro Kircher in Zusammenarbeit mit Manfred Reuß auch die Ehrung langjähriger Parteimitglieder: Helga Göbel (15 Jahre), Alexander Böse (20), Manfred Reuß (25), Werner Kleinhenz (30), Christoph Griebling (40), Dieter Ott, Walter Vierheilig (beide 45), Andreas Kukuk (50) und Siegfried Erhard (55).

Für seine besonderen Verdienste ehrte die Partei zudem Gerhard Fischer. Christopher Griebling und Andreas Kukuk erhielten zudem die Ehrennadel der Partei.

Höchste Auszeichnung

Mit der höchsten Auszeichnung, die ein Ortsverband aussprechen kann, bedankte sich die CSU Oerlenbach bei Siegfried Erhard und Gerhard Fischer mit der Ehrenraute. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Musikanten aus Ebenhausen, durch das Programm führte der Ortsvorsitzende Manfred Reuß.

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