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Aus dem Gemeinderat
„Extratour Strahlungen“ erhält erneut Wandersiegel
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Hoch erfreut zeigten sich die Strahlunger Gemeinderätinnen und Gemeinderäte über die erneute Zertifizierung des Wanderweges "Extratour Strahlungen". // Johannes Hümpfner
Signet des Fränkischen Tags von Brigitte Chellouche
Strahlungen
Strahlungen – Zur Freude des Gemeinderates in Strahlungen wurde der Wanderweg „Extratour Strahlungen“ erneut mit dem Wandersiegel „Premium-Wanderweg“ ausgezeichnet.

Recht stolz zeigte sich Bürgermeister Johannes Hümpfner in der jüngsten Gemeinderatssitzung über die erneute Zertifizierung des Wanderweges „Extratour Strahlungen“. Vor kurzem besuchte ein Zertifizierer des Deutschen Wanderinstitutes den Wanderweg und kontrollierte alle Angaben des Weges.

Er stellte fest, dass die „Extratour Strahlungen“ alle Anforderungen erfüllt und daher berechtigt ist, für drei Jahre das Wandersiegel „Premium-Wanderweg“ zu führen. Hocherfreut nahmen die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte die Auszeichnung zur Kenntnis.

Die Gemeinde will eine Freiflächensolaranlage für die Stromversorgung der gemeindlichen Brunnen errichten. Geplant ist eine kleine Anlage, die den Stromeigenverbrauch der Brunnen abdeckt. Die Stromkosten für die Anlage werden dadurch reduziert. Der Bauantrag wurde vom Gremium befürwortet.

Die Kosten für Wasser und Abwasser steigen im kommenden Jahr

Der Wasserpreis muss alle drei Jahre neu kalkuliert werden. Wichtig bei der Kalkulation ist die Kostendeckung durch die Gebühren. Nach intensiver Diskussion im Gemeinderat gab es folgende Ergebnisse: Der Kalkulationszeitraum für die Einrichtung wird auf vier Jahre festgelegt und beginnt am 1. Januar 2026. Die Grundgebühr für die Wasserversorgung steigt auf 84 Euro jährlich. Die Verbrauchsgebühr wird auf 2,13 Euro pro Kubikmeter erhöht. Das Gremium stimmte zu.

Ähnlich wie beim Wasser wurde beim Abwasser verfahren. Auch hier steigt die Grundgebühr auf 60 Euro im Jahr. Die Einleitungsgebühr beträgt 2,42 Euro pro Kubikmeter. Der Kalkulationszeitraum wird auf vier Jahre festgesetzt und beginnt ebenfalls ab 1. Januar kommenden Jahres.

In der vergangenen Sitzung diskutierte das Gremium, wie mit der Erweiterung des Baugebietes Zehnt VI weiter umgegangen werden soll. Bürgermeister Johannes Hümpfner teilte mit, dass der geschätzte Quadratmeterpreis bei 220 Euro liegen wird. Eine Abfrage bei bauwilligen Interessenten ergab, dass noch sieben Familien einen Hausbau in Erwägung ziehen würden.

18 Bauplätze stünden bei der Erweiterung zur Verfügung. Der Gemeinderat war sich einig, dass man vorerst abwarten werde und in zwei Jahren erneut über eine Erweiterung sprechen will. Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung gab der Bürgermeister bekannt, dass der Auftrag zur Durchführung der kommunalen Wärmeplanung an das Institut für Energietechnik IfE in Weiden geht. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 26.000 Euro.

Vorbereitung auf die Gemeindewahlen 2026

Am 8. März 2026 finden in Strahlungen Gemeindewahlen statt. Zur ordentlichen Durchführung musste ein Wahlleiter oder eine Wahlleiterin und deren Stellvertreter berufen werden. Es ist genau vorgeschrieben, wer nicht bestimmt werden kann. Bürgermeister Hümpfner führte bereits Vorgespräche mit verschiedenen Personen. Anschließend berief der Gemeinderat Peter Wolf zum Wahlleiter und Jürgen Hein als seinen Stellvertreter. Die Berufung gilt auch für eine eventuelle, am 22. März 2026 stattfindende Stichwahl.

Zudem beginnen die Bauarbeiten in der Münnerstädter Straße in Strahlungen. Ab Donnerstag zuerst auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses, danach folgen die Arbeiten von der Münnerstädter Seite aus. Der Auto- und Kraftwagen-Verkehr werde großräumig umgeleitet, teilte Hümpfner mit. Bis Ende Mai kommenden Jahres soll die Fertigstellung erfolgen, so der Bürgermeister weiter. 

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