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Restaurierte Orgel
Benefizkonzert: Von sanft bis imposant
Restaurierte Orgel
Die Musiker des Benefiz-Konzerts (hinten von links) Franziska Bohn, Pauline Walter, Sebastian Schmitt, Tamara Kleinhenz, Monika Kleinhenz, Hannah Kleinhenz, (vorn von links) Thomas Kleinhenz, Andreas Kleinhenz, Carina Kleinhenz und Nadja Frankenberger. // Karina Kirchner
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Carina Kleinhenz und Monika Kleinhenz singen, begleitet von Thomas Kleinhenz am E-Piano // Karina Kirchner
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Bläser-Ensemble. // Karina Kirchner
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Carina Kleinhenz an der Violine, Nadja Frankenberger an der Querflöte. Im Hintergrund das Bläserensemble. // Karina Kirchner
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Bläser-Ensemble. // Karina Kirchner
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Thomas Kleinhenz an der restaurierten Orgel. // Karina Kirchner
Breitenbach – Im Benefizkonzert zeigt sich der Klang der frisch restaurierten Orgel.

Wenn man ein Benefizkonzert für eine Kirchenorgel besucht, mit welchen Erwartungen kommt man da? Man freut sich vor allem auf festliche Klänge und gute, vielleicht auch bereits bekannte Musikstücke. Doch was die Besucherinnen und Besucher in der Filialkirche Heilige Familie in Breitenbach erleben durften, übertraf wohl sämtliche Erwartungen. Das Benefizkonzert zugunsten der frisch restaurierten Orgel entwickelte sich zu einem außergewöhnlichen musikalischen Erlebnis voller Emotionen und hoher musikalischer Qualität.

Paul Weber von der Kirchenverwaltung: „Ich darf euch alle im Namen der Kirchenverwaltung recht herzlich begrüßen zu unserem Orgel-Benefiz-Konzert. Wir freuen uns, dass unsere restaurierte Orgel wieder zum Lob Gottes erklingen kann und vor allem freuen wir uns heute auf einen besonderen musikalischen Genuss.“

Dass dieser musikalische Genuss tatsächlich etwas ganz Besonderes werden würde, zeigte sich bereits mit den ersten Tönen. Den festlichen Auftakt gestaltete Thomas Kleinhenz an der Orgel mit den ersten beiden Sätzen der Sonate f-Moll op. 65 Nr. 1 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Kraftvoll, majestätisch und zugleich feinfühlig entlockte er der restaurierten Orgel Klangfarben, die man in dieser Intensität aus einem Gottesdienst kaum kennt. Mal gewaltig und imposant, dann wieder sanft und beinahe schwebend – Thomas Kleinhenz holte alles aus dem Instrument heraus, was in ihm steckt.

Orgel und Trompete

 

Mit „Share My Yoke“ und „The Prince of Denmark‘s March“ begeisterten die Brüder Thomas und Andreas Kleinhenz in einem eindrucksvollen Zusammenspiel von Orgel und Trompete, dessen festliche Klänge von der Empore aus die gesamte Kirche erfüllten.

Nicht minder beeindruckend präsentierte sich das sechsköpfige Bläserensemble mit Andreas Kleinhenz, Franziska Bohn, Hannah Kleinhenz, Tamara Kleinhenz, Pauline Walter und Sebastian Schmitt. Mit Werken von Anton Bruckner, Johann Sebastian Bach, Rolf Løvland und Peter Leitner bewiesen die Musiker ihre Vielseitigkeit. Feinfühlig erfüllten ihre Klänge die Kirche. Besonders das gemeinsam dargebotene „Hallelujah“ sorgte für Gänsehautmomente.

Viele Facetten gezeigt

 

Wie facettenreich das Konzert angelegt war, zeigten die Beiträge von Monika und Carina Kleinhenz sowie Nadja Frankenberger. Ausdrucksstarker Gesang, virtuose Violinenklänge, eindrucksvolle Querflötensoli und feinfühlige Begleitungen am E-Piano - jede Darbietung überzeugte mit großem Können.

Den glanzvollen Abschluss des offiziellen Programms bildeten die beiden letzten Sätze der Sonate f-Moll op. 65 Nr. 1 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Noch einmal zeigte Thomas Kleinhenz die ganze Bandbreite der restaurierten Orgel und setzte mit einem imposanten Finale den Schlusspunkt unter ein Konzert, das in jeder Hinsicht außergewöhnlich war.

Zwischen allen Musikstücken spendeten die Besucherinnen und Besucher immer wieder lang anhaltenden und begeisterten Applaus – ein sichtbares Zeichen der Begeisterung und großen Anerkennung für die Leistungen aller Musikerinnen und Musiker. Zum Abschluss luden die Mitwirkenden, die sich selbst den Namen „Family & Friends“ gaben, die Gäste dazu ein, mit ihnen gemeinsam in das Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ einzustimmen.

Anschließend trat Elke Breitenbach von der Kirchenverwaltung ans Mikrofon und brachte wohl die Gedanken vieler Besucherinnen und Besucher auf den Punkt: „Ich bin sprachlos, so ein schönes Konzert! So schöne Töne hat unser Mauerwerk hier wahrscheinlich noch nie gehört. Ich danke euch von Herzen.“

Besonders richtete sie ihren Dank an Initiator Thomas Kleinhenz: „Lieber Thomas, als ich dich fragte, ob du vielleicht bereit bist, auf unserer renovierten Orgel einmal ein Konzert zu spielen, hast du spontan gesagt: ,Ja, sehr gerne. Aber ich frage erst noch meinen Bruder Andreas und die Familie und auch noch Freunde und dann machen wir was Richtiges.‘ Und das ist euch echt gelungen!“

Dank für Engagement

 

Mit großer Anerkennung für den Einsatz aller Beteiligten sagte sie: „Wer so engagiert ist, sich Zeit nimmt, zu uns in die Rhön zu fahren und unentgeltlich so ein buntes, vielfältiges und klangvolles Konzert mitbringt, hat unendlichen Applaus verdient.“

Breitenbach dankte auch den zahlreichen Gästen für ihr Kommen, ihren Applaus und ihre Spenden zugunsten der restaurierten Orgel.

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