Natur
Der Sulzbach erhält ein neues Bett
Neben Sitzgelegenheiten soll der Bach hier auf einer Länge von 170 Metern renaturiert werden und auch sein Bett dabei teilweise verlassen.
Neben Sitzgelegenheiten soll der Bach hier auf einer Länge von 170 Metern renaturiert werden und auch sein Bett dabei teilweise verlassen.
Hilmar Ruppert
F-Signet von Hilmar Ruppert Fränkischer Tag
Sulzthal – In drei Abschnitten soll das Flüsschen renaturiert werden. Auch eine Treppe und eine Sitzgelegenheit sind geplant. Was das Projekt kostet.

Begriffe wie Mäander, Trichterbuhne oder Altarm fielen, als es in der ersten Marktgemeinderatsitzung des neuen Jahres um die geplante Renaturierung des Sulzbaches ging. Valtin Dietz vom Landschaftsarchitekturbüro Dietz und Partner stellte neue Entwürfe vor, nachdem die vorausgegangene Planung nicht für die angestrebte Förderung ausgereicht hatte.

Offener Graben

Das neue Projekt sieht nun drei Bauabschnitte vor. Zum einen die Gestaltung des Flutgrabens (Auslass Süd), hierbei soll mit Muschelkalkblöcken gearbeitet werden. Außerdem soll eine verstopfte Verrohrung durch einen offenen Graben ersetzt werden. Die Maßnahme beläuft sich auf rund 77.500 Euro.

Sonnige und schattige Bereiche

Zum anderen sind unterhalb der Brücke eine Treppe, Trittsteine und Sitzgelegenheiten und im Anschluss daran auf rund 170 Meter eine Bachrenaturierung geplant. Hierbei soll ein Wechselspiel zwischen sonnigen und schattigen Bereichen erfolgen und das Bachbett auch teilweise verlassen und neu angelegt werden.

Pflanzen werden umgesetzt

Die Pflanzen würden vor dem Eingriff entnommen und nach Fertigstellung wieder eingesetzt werden, die Maßnahme beläuft sich auf rund 65.000 Euro. Gerechnet wird mit einer nicht unerheblichen Förderung durch das Wasserwirtschaftsamt. Das Gremium zeigte sich mit der vorgestellten modifizierten Planung einverstanden und billigte den neuen Planungsentwurf einstimmig.

Energieversorgung

Aufgrund der extremen Entwicklungen auf dem Energiemarkt und bei der Energieversorgung haben der Landkreis und die Städte und Gemeinden im Landkreis und die Stadt- und Gemeindewerke Überlegungen angestellt für ein gemeinsames Engagement. Der Marktgemeinderat Sulzthal erklärte seine grundsätzliche Bereitschaft zur Beteiligung an einer gemeinsamen Organisation zur Bewältigung der Herausforderungen der Energiewende.

Regionale Gestaltungsmöglichkeit

Ziel der gemeinsamen Bestrebungen sei es, einen möglichst großen Teil der Wertschöpfung über alle Stufen der energie- und versorgungswirtschaftlichen Wertschöpfungsketten im Landkreis Bad Kissingen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landkreis zu erbringen. Indem eine landkreisweite Institution zu 100 Prozent im Eigentum der Kommunen des Landkreises oder des Landkreises selbst stehe, sei die regionale Gestaltungsmöglichkeit maximal, und es würde eine gute Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Region geschaffen.

Zu den Handlungsfeldern zählen die Flächensicherung, die Planung, Errichtung sowie Finanzierung von regenerativen Erzeugungsanlagen und die Umsetzung und der Betrieb von Wärmeversorgungsprojekten.

Der Neubau eines Einfamilienhauses in der Weinbergstraße wurde ebenso befürwortet wie der Neubau eines Wohnhauses mit Garage und Carport im Rhönblick. Noch einmal geprüft wissen wollten einige Räte lediglich den Grenzabstand zur Garageneinfahrt, hier sei es nicht möglich, ein Fahrzeug zu parken.

Sitzungen weiter in der Halle

Gemeinderat Willi Diez wollte abschließend wissen, wann die Sitzungen statt in der Halle wieder im Sitzungssaal abgehalten würden. Aufgrund der Leinwandgröße sei die Präsentation in der Halle insbesondere für Zuhörer eindeutig vorteilhafter, „wir müssten sonst wieder zur Papierform zurückkehren“, argumentierte Bürgermeister August Weingart.

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