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Da ist Musik drin!
Schlagerhotel entsteht: Glitzer und Gold im Wald
Schlagerhotel
Angela Henn und Dennis Klak machen aus dem ehemaligen „Waldhotel Hubertus“ zwischen Rottenbach (Landkreis Coburg) und Eisfeld (Thüringen) ein Schlagerhotel. // Foto: Oliver Schmidt
Gastronomie
Lautertal – Das „Waldhotel Hubertus“ hat neue Eigentümer. Am ehemaligen Grenzübergang zwischen Rottenbach und Eisfeld wollen sich Angela Henn und Dennis Klak ihren Traum von einem Schlagerhotel erfüllen.

Die neue Single des Schlagerduos Angela Henn und Dennis Klak ist bereits fertig, aber noch nicht veröffentlicht. Im Refrain heißt es da: „Ich bau Dir ein Schlagerschloss – voll Glitzer und Gold!“ Gut möglich, dass dieser Liedtext auch im „richtigen Leben“ bald Realität wird. Ihrem großen Traum, ein „Schlagerhotel“ zu eröffnen, sind Angela Henn und Dennis Klak jetzt zumindest einen großen Schritt nähergekommen. Allerdings nicht in Fürth am Berg, sondern zwischen Rottenbach und Eisfeld.

Traum vom Schlagerhotel: Wie alles begann

Zur Erinnerung: Ende 2015 hatte Angela Henn im Neustadter Stadtteil Fürth am Berg den ehemaligen „Grenzgasthof“ gekauft. Der Umbau zu einem „Schlagerhotel“ gestaltet sich allerdings – aus diversen Gründen – bis heute schwierig. Aufgeben möchte die 45-Jährige dieses Projekt zwar noch nicht. Ihr Hauptaugenmerk wird in den kommenden Monaten allerdings dem „Waldhotel Hubertus“ gehören.

Hotel am ehemaligen Grenzübergang
Das Waldhotel Hubertus befindet sich am ehemaligen Grenzübergang zwischen Rottenbach und Eisfeld. // Foto: Oliver Schmidt

Das „Waldhotel Hubertus“ wurde 1996 im Bereich des ehemaligen Grenzübergangs zwischen Rottenbach (Gemeinde Lautertal im Landkreis Coburg) und Eisfeld (Landkreis Hildburghausen) gebaut. Vor wenigen Wochen hat die Immobilie, zu der auch ein großes Außengelände gehört, einen neuen Eigentümer: die „Schlagerschloss GmbH“. Deren Geschäftsführer ist Dennis Klak, seit acht Jahren der Lebensgefährte von Angela Henn.

16 Zimmer und eine Ferienwohnung

Das „Waldhotel Hubertus“ ist etwas kleiner als der ehemalige Grenzgasthof in Fürth am Berg. Doch nicht nur deshalb glauben Angela Henn und Dennis Klak, dass sie hier sich ihren Traum bald erfüllen können. So befinden sich die insgesamt 16 Zimmer (plus eine Ferienwohnung) in einem ordentlichen und gepflegten Zustand. Sprich: Es sind deutlich weniger Renovierungsarbeiten erforderlich als in Fürth am Berg. „Eigentlich könnten wir schon recht bald mit der Vermietung beginnen“, sagt Angela Henn. Aber: „Wir wollen dem Hotel erst unseren Stempel aufdrücken!“

Ein Video zum Waldhotel Hubertus sehen Sie hier:

Impressionen vom Waldhotel Hubertus

Waldhotel Hubertus soll Schlagerhotel werden

Dieser Stempel wird vor allem mit sehr viel Farbe zu tun haben. „Schlager ist bunt“, erklärt der 39-jährige Dennis Klak, und genau diesen Eindruck soll auch das mitten im Wald gelegene Schlagerhotel auf den ersten Blick vermitteln. Geplant ist, die komplette Fassade in Gold zu streichen – „plus Glitzer!“ Die beiden Seiten sollen in Hellblau und Rosa gestaltet werden, weil diese beiden Farben auch im Logo von Angela Henn und Dennis Klak auftauchen.

Angela Henn und Dennis Klak
Dieses Logo zeigt Angela Henn und Dennis Klak und soll auch bald am Waldhotel (künftig: Schlagerhotel) angebracht werden. // privat

Apropos: Dieses Logo soll künftig ebenfalls am Hotel zu sehen sein und das bisherige Hubertus-Logo ersetzen, das von einem Fassan dominiert wird.

Waldhotel Hubertus
Das Waldhotel Hubertus verfügt über 16 Zimmer und eine Ferienwohnung. // Foto: Oliver Schmidt

Der grobe Zeitplan, den sich Angela Henn und Dennis Klak gesetzt haben, sieht vor, zunächst das Restaurant wieder in Betrieb zu nehmen. Dieses befindet sich im Erdgeschoss, hat knapp 100 Sitzplätze und verfügt zudem über eine große Terrasse. Auch hier sind ein paar Renovierungsarbeiten notwendig – allen voran soll es einen „Schlager-Touch“ verpasst bekommen, wie Dennis Klak erklärt. Klar: mit viel Glitzer und Gold.

Schlagerhotel: Was ist im Restaurant geplant?

In sechs Monaten sollen die ersten Gäste kulinarisch verwöhnt werden. Dennis Klak hat bereits sehr genaue Vorstellungen, wie das Essen sein soll: „Große Portionen, die gut schmecken – und das zu humanen Preisen.“ Angela Henn ist vor allem eine „frische Küche“ sehr wichtig, wie sie ergänzt.

Schlagerhotel: Vom Tanzcafé bis zur Malle-Party

Doch im Restaurant soll nicht nur gut gegessen werden können. Angela Henn und Dennis Klak wollen kleine und größere Events veranstalten. Der Ideenreichtum der beiden kennt dabei kaum Grenzen: vom Tanzcafé für Rentner bis zur Malle-Party, vom Schlagerfrühstück beziehungsweise -Schlager-Frühschoppen am Sonntagvormittag bis zu Schlagerpartys, für die dann auch der Außenbereich genutzt werden kann. Dennis Klak verspricht: „Es wird hier viele lustige und schöne Events geben!“

Viele weitere Bilder vom Waldhotel Hubertus sehen Sie hier:

Wichtig ist den beiden der Hinweis, dass keineswegs nur Schlager-Fans angesprochen werden sollen. „Wer gute Küche, gutes Bier und witzige Typen mag, ist hier willkommen“, betont Dennis Klak. Mit einem Augenzwinkern sagt Angela Henn: „Wir sind zwar etwas speziell, aber wir sind herzlich!“

Das „Andrea-Berg-Zimmer“ ist bereits fertig 

Wenn der Restaurantbetrieb langsam ins Laufen gekommen ist, soll die Wiedereröffnung des Hotels angegangen werden. Wie schon in Fürth am Berg möchten Angela Henn und Dennis Klak unter anderem „Themenzimmer“ schaffen. Im ehemaligen Grenzgasthof war zuletzt bereits das „Andrea-Berg-Zimmer“ fertig geworden. Dort sind gleich mehrere große Fotos der berühmten Schlagersängerin zu sehen – und jede Menge Glitzer sowieso.

Waldhotel Hubertus
Angela Henn und Dennis Klak schauen von einem der Hotelbalkone hinunter zum Parkplatz – und in sehr viel Grün. // Foto: Oliver Schmidt

„Ein Besuch im Schlagerhotel soll ein Erlebnis sein“, wünscht sich Dennis Klak. „Die Leute sollen hier feiern und tanzen bei guter Schlagermusik.“ Und anschließend gerne auch übernachten.

Sehr dankbar sind Angela Henn und Dennis Klak, wie sie sagen, dass die Stadt Eisfeld ihr Schlagerhotel-Projekt voll unterstützt. Die bisherige Zusammenarbeit mit den thüringischen Behörden bezeichnen sie als „sehr unkompliziert“. Denn vor allem, als es um die ungewöhnliche Farbgestaltung ging, habe man in der Vergangenheit auch schon andere Erfahrungen machen müssen; damals aber eben noch auf fränkischer Seite.

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