Sanierung
Baufirmen haben jetzt das Sagen in Mönchröden
In den kommenden Monaten wird die Grundschule Mönchröden energetisch saniert. Die Investitionskosten belaufen sich auf ca. 8 Mio. €.
In den kommenden Monaten wird die Grundschule Mönchröden energetisch saniert. Die Investitionskosten belaufen sich auf circa acht Millionen Euro.
Foto: Stephanie Metz, Stadt Rödental
F-Signet von Martin Rebhan Fränkischer Tag
Mönchröden – Wenn das neue Schuljahr anfängt, ist das Schulhaus in Mönchröden nicht mehr nutzbar. Es wird von Grund auf modernisiert.

Die Grundschule in Mönchröden steht vor einer zweijährigen Herausforderung. Das in die Jahre gekommene Gebäude soll eine moderne Schule werden, die den neusten Anforderungen an technische Ausstattung, Bedürfnisse der Schüler und Energieversorgung entspricht.

Bevor die eigentlichen Sanierungsmaßnahmen beginnen können, haben die Abrissbagger und Spitzhacken ihren Einsatz.

„Steine klopfen“ statt Spatenstich hieß es für Bürgermeister Marco Steiner (3. v. l. ) und die Gäste des symbolischen Baubeginns der Sanierungsarbeiten an der Grundschule in Mönchröden.
„Steine klopfen“ statt Spatenstich hieß es für Bürgermeister Marco Steiner und die Gäste des symbolischen Baubeginns der Sanierungsarbeiten an der Grundschule in Mönchröden.
Foto: Martin Rebhan

Ein Teil des Gebäudes muss komplett entfernt, der Rest entkernt werden. Entsprechend wurde beim offiziellen Spatenstich das Gartengerät gegen einen Vorschlaghammer getauscht und nicht Erde geschaufelt, sondern es wurden Steine zerklopft.

Für die Stadt Rödental ist es nach der Mittelschule Oeslau und der Grundschule Einberg die dritte Bildungsstätte, die einer umfassenden Verjüngungskur unterzogen wird. Bürgermeister Marco Steiner führte beim symbolischen Akt des Baubeginns aus, dass es bereits 2018 zu ersten Überlegungen gekommen sei wie mit dem Schulgebäude umgegangen werden sollte. Im Juli 2020 sei das Ganze dann konkret geworden.

Die Kosten für die Schulhaussanierung liegen bei rund acht Millionen Euro

Für Steiner ist es ein gutes Zeichen, dass jetzt mit dem Projekt begonnen werden kann. Das Investitionsvolumen bezifferte er mit rund acht Millionen Euro, wobei die Kämmerin mit einem staatlichen Zuschuss von 6,2 Millionen Euro rechnet, so dass sich die städtischen Eigenmittel auf 1,8 Millionen Euro reduzieren. Positiv bewertete Steiner, dass nach der Ausschreibung bei der Stadt sehr viele Angebote zu den einzelnen Gewerken eingegangen seien. „Die Preisrahmen sind dabei völlig vertretbar.“

Digitalisierung, Barrierefreiheit und energetische Ausstattung im Fokus

Bei der Sanierung rücken nach Steiners Worten besonders die Themen Digitalisierung, Barrierefreiheit und energetische Ausstattung in den Fokus. Unter anderem wird die Schule mit einer Pelletheizung, einer Fotovoltaikanlage und einem begrünten Dach ausgestattet. Architekt Markus Hanisch ergänzte, dass in das Gebäude ein Fahrstuhl eingebaut wird, damit es barrierefrei wird. Mit dem Baumaterial werde es wohl keine Probleme geben, denn die ausführenden Firmen hielten es vor und die Stadt Rödental könne es auch auf ihren Flächen lagern. „Wir haben alles gemacht, damit es eine gute Baustelle wird“, betonte Markus Hanisch.

Die Schülerinnen und Schüler aus Mönchröden müssen nicht in Containern untergebracht werden

Dass die Umbaumaßnahmen nicht während des Schulbetriebs stattfinden können, erklärt sich mit Blick auf die Baustelle von selbst. Bürgermeister Steiner erläuterte, dass die sechs Klassen in dem neuen Gebäude der Schule Einberg beziehungsweise im ehemaligen Schulhaus in Einberg untergebracht werden. „Wir konnten somit auf Containerlösungen verzichteten und für die Kinder eine sehr gute Unterrichtsbasis schaffen“, ist der Bürgermeister überzeugt.

Zum Schuljahres beginn 2024/2025 soll dann die Grundschule in Mönchröden wieder ihre Türen für den Unterricht öffnen können.

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