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Ermittlungen
Auslöser für Brand in Bayreuther "Sudpfanne" steht fest
Zahlreiche Rettungskräfte waren bei dem Brand im Gasthaus „Zur Sudpfanne“ im Einsatz.
Zahlreiche Rettungskräfte waren bei dem Brand im Gasthaus „Zur Sudpfanne“ im Einsatz. // Symbolbild: Boris Roessler/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Bayreuth – Die Ursache für den verheerenden Brand im Bayreuther Traditionslokal „Zur Sudpfanne“ steht fest. Das hat die Polizei mitgeteilt.

Wie die Polizei bestätigte, war ein technischer Defekt der Auslöser für das Feuer in dem Bayreuther Traditionslokal. Ein Fremdverschulden kann nach Angaben der Ermittler ausgeschlossen werden.

Rettungskräfte waren stundenlang im Einsatz

Stundenlang waren Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (16. August 2023) in Bayreuth im Einsatz gewesen. In der Gaststätte „Sudpfanne“ und dem dazugehörigen „Storchenkeller“ war ein Feuer ausgebrochen, der Schaden ist enorm, die beiden Dachstühle der zusammenhängenden Gebäude brannten dabei komplett aus.

Zeugen hatten die Feuerwehr verständigt: Beim Eintreffen in der Oberkonnersreuther Straße stellten die Einsatzkräfte eine leichte Rauchentwicklung aus zwei Fenstern auf der Rückseite des Gebäudes fest, wo sich laut Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken der Bürotrakt befindet. Dabei handelte es sich um eine Gaststätte mit Saal, die von den Betreibern zu diesem Zeitpunkt bereits geräumt worden war, ebenso der angrenzende Biergarten.

Dachstühle standen in Flammen

Zwei Feuerwehrtrupps drangen mit Atemschutz in den Brandbereich vor. Innerhalb von zehn Minuten stand der Dachstuhl des Gaststättenteils in Flammen, auch im Bereich des Saals breitete sich das Feuer schnell in den Dachstuhl aus. Weitere Kräfte wurden nachalarmiert, um ausreichend Atemschutzträger zur Verfügung zu haben. Außerdem musste eine leistungsstarke Wasserversorgung gesichert werden. „Ein Innenangriff war aufgrund der Eigengefährdung der Einsatzkräfte wegen der Gefahr des Einsturzes bis zum Schluss nicht mehr möglich“, erklärt die Feuerwehr.

Kurz nach 23 Uhr konnte der Integrierten Leitstelle Bayreuth „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in die frühen Morgenstunden hin. Mit Unterstützung einer Drohne des BRK bzw. der Feuerwehr wurden Wärmebilder aufgenommen, um Glutnester zu identifizieren und gezielt aus den Drehleiterkörben löschen zu können. Dafür kamen insgesamt mehr als zwei Dutzend Atemschutztrupps zum Einsatz. Probleme habe aber zunächst der Dachstuhl des Saals bereitet, da hier ein geschlossenes Blechdach die Brandnester verdeckte. Auch hier waren die Löscharbeiten schließlich erfolgreich. Zur Sicherheit war auch ein benachbartes Wohnhaus evakuiert worden.

Drei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt

Insgesamt mussten vier leichtverletzte Personen versorgt werden, darunter drei Feuerwehrleute. Zeitweise befanden sich 113 Feuerwehrkräfte aus den verschiedenen Standorten im Stadtgebiet an der Einsatzstelle. Ebenfalls waren 25 Kräfte des BRK Bayreuth und der SKS Ambulanz, zwölf Beamte der Polizei sowie Sachverständige der Stadtwerke vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf mehr als zwei Millionen Euro geschätzt, meldet die Polizei.

Ab etwa 2 Uhr konnten die ersten Kräfte nach und nach die Einsatzstelle verlassen, ab 6 Uhr blieb noch eine kleine Brandwache mit neun Einsatzkräften vor Ort. Die Oberkonnersreuther Straße war während der Dauer des Einsatzes komplett gesperrt.

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