Die Kriminalpolizei Bayreuth hat eine Einbruchserie in Oberfranken aufgeklärt, die sich Ende Februar des vergangenen Jahres ereignete. Das vermeldet die Polizei.
Das war damals passiert
Im Fokus der Ermittlungen standen demnach unter anderem Einbrüche in Kulmbach und Himmelkron, bei denen Täter sogar Einsatzgeräte der Feuerwehr für weitere Straftaten nutzten. Zwei Tatverdächtige kommen für diese Taten in Betracht und befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Unbekannte hatten sich in den frühen Morgenstunden des 26. Februar 2025 gewaltsam Zutritt zum Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Kulmbach verschafft. Aus einem Einsatzfahrzeug entwendeten sie unter anderem ein Brecheisen und einen Rettungsspreizer. Noch in derselben Nacht setzten die Täter diese Geräte ein, um in ein Schnellrestaurant in der Hofer Straße in Himmelkron einzubrechen und Bargeld zu entwenden.
So ermittelte die Kripo
Nach den Taten übernahm die Kriminalpolizei Bayreuth die Ermittlungen und führte umfangreiche Spurensicherungs- und Auswertungsmaßnahmen durch. Durch die akribische Arbeit gelang es den Ermittlern, den Tatkomplex in Oberfranken nachzuvollziehen und Tatverdächtige zu identifizieren.
Im Zusammenhang mit den Einbrüchen in Kulmbach und Himmelkron stehen ein 26-jähriger deutscher Staatsangehöriger sowie ein 36-jähriger Mann kosovarischer Herkunft im Tatverdacht. Beide befinden sich bereits seit Mitte des vergangenen Jahres in Untersuchungshaft.
Für weitere Einbrüche außerhalb Oberfrankens kommen nach aktuellem Ermittlungsstand mutmaßlich auch andere Tatbeteiligte in Betracht. Die Beamten der Kriminalpolizei Freiburg, des Fachkommissariats Lörrach sowie der Staatsanwaltschaft Freiburg gründeten für die umfangreichen Ermittlungen eine Ermittlungsgruppe.
Verhandlung läuft in Freiburg
Die beiden Tatverdächtigen müssen sich nun gemeinsam mit fünf weiteren Beschuldigten in einem Verfahren vor dem Landgericht Freiburg (Baden-Württemberg) verantworten. Die Verhandlungen starten in der kommenden Woche.












