Gastspiel
A-Cappella-Truppe begeistert in Harsdorf
Die Gruppe „Six Pack“ löste im Gemeindezentrum wahre Begeisterungsstürme aus.
Die Gruppe „Six Pack“ löste im Gemeindezentrum wahre Begeisterungsstürme aus.
Foto: Werner Reißaus
F-Signet von Werner Reißaus Fränkischer Tag
Harsdorf – Das Publikum im Gemeindezentrum tobte. TSV-Vorsitzender Manfred Zapf zeigte sich stolz, dass Harsdorf im Tourplan in einer Reihe mit Städten wie Würzburg, Augsburg und München stand.

Ein A-cappella-Konzert allererster Sahne zauberte die Gruppe „Six Pack“ im ausverkauften Harsdorfer Gemeindezentrum auf die Bühne. Chris Strobler, Johannes Betz, Lars Kienle, Markus Burucker, Bernd Esser und Markus Lohmüller wuchsen über sich hinaus, getragen von einem begeisterten Publikum. Wie stellte doch Lohmüller am Ende nach mehreren Zugaben fest: „Ihr wart der Wahnsinn, Dankeschön!“

"Six Pack" setzt einen Höhepunkt nach dem anderen

Im aktuellen Programm „Goldsinger“, angelehnt an den James-Bond-Film „Goldfinger“, setzte „Six Pack“ einen Höhepunkt nach dem anderen. Ein toller Gesang, ein erfrischend kreativer Humor und eine starke Portion Selbstironie sind die Markenzeichen der Formation. „Das war höchstes musikalisches Niveau und komödiantisch allererste Güte“, brachte es eine Besucherin auf den Punkt. TSV-Vorsitzender Manfred Zapf hatte sich eingangs schon ein bisschen stolz gezeigt, dass Harsdorf im Tourplan in einer Reihe mit großen Städten wie Würzburg, Augsburg, Mannheim oder München stehe.

Publikum in Harsdorf ist begeistert

Von der ersten Minute an trumpften die sechs Gesangskünstler groß auf. Der Ruf, der „Six Pack“ vorausgeht, wurde eindrucksvoll bestätigt: wahre Stimmakrobaten, knackige Arrangements, gepaart mit einer exzellenten Harmonie und aberwitzigen Slapstick-Einlagen.

Die Gruppe hat mit Bernd Esser einen „grauen Star“ in ihren Reihen, der auf der Bühne zwar der Kleinste, aber als begnadeter Countertenor der Größte ist, und eine Ulknudel dazu. Seine sächsischen Einlagen lösten bei den Besuchern immer wieder Lachtränen aus.

Geburtstagsgeschenk für Bürgermeister Günther Hübner

Die sechs „Doppelnullen“ kämpfen in ihrem Programm mit Wortakrobatik gegen den schlimmsten Erzschurken dieses Planeten: den bösen Wicht. Der Klamauk ist nur Beiwerk, die gesangliche Leistung dafür einfach überragend. Mit dem Lied „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck aus der Oper „Hänsel und Gretel“ setzte das Sextett einen perfekten Schlusspunkt.

Für Harsdorfs Bürgermeister Günther Hübner war das Konzert das schönste Geschenk zum 67. Geburtstag. „Das Publikum ist von Anfang toll mitgegangen“, sagte er und lobte den edlen Wortwitz, mit dem die Sänger niemanden verletzten. Als Fan von „Six Pack“ outete sich Frank Kaiser, Vorstand der VR-Bank Oberfranken-Mitte: „Ich bin bewusst gekommen, weil wir diesen Abend mit gesponsert haben und die Gruppe Weltklasse ist.“

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