Bad Kissingen wird am Freitag, 13. März 2026, erneut zur Bühne für eines der traditionsreichsten Ereignisse im fränkischen Weinjahr: Im Max-Littmann-Saal des Regentenbaus wird die 68. Fränkische Weinkönigin oder die erste männliche Weinhoheit gewählt. Drei Frauen und ein Mann bewerben sich darum, die Nachfolge der amtierenden Weinkönigin Antonia Kraiß anzutreten und künftig den Frankenwein zu repräsentieren.
Die Wahl der Weinhoheit wird live übertragen
Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr. Bereits ab 12.30 Uhr sind geladene Gäste zu einem Sektempfang eingeladen. Wer nicht im Saal dabei sein kann, kann die Wahl im Internet verfolgen: Der Livestream startet um 13.15 Uhr und ist unter franken-silvanerheimat.de abrufbar. Die Wahl erfolgt durch eine unabhängige Jury aus Persönlichkeiten der Weinwirtschaft, Politik und Gesellschaft, teilt die Bayerische Staatsbad Bad Kissingen GmbH mit.
Auch ein Mann will die Weinkrone
Erstmals geht in diesem Jahr auch ein Mann ins Rennen um die Krone: Neben den drei Kandidatinnen Lisa Faber, Sonja Sehm und Angelina Seiler stellt sich mit Maximilian Lang erstmals ein männlicher Bewerber der Wahl. Die Siegerin oder der Sieger wird von Antonia Krauß zur neuen Fränkischen Weinkönigin gekrönt beziehungsweise zur Fränkischen Weinhoheit ernannt.
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Vier Bewerber, vier Geschichten
Die vier Bewerberinnen und Bewerber stehen für unterschiedliche Weinorte und Lebenswege. Die 22-jährige Lisa Faber stammt aus der Weinbaugemeinde Obernbreit, war dort die erste Weinprinzessin und hat einen Bachelor-Abschluss in Weinbau und Oenologie am Weincampus Neustadt erworben; derzeit arbeitet sie auf einem Weingut.
Aus Bürgstadt kommt die 26-jährige Sonja Sehm, amtierende Weinprinzessin und Studentin der Internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim, die im Weingut ihres Partners mitarbeitet.
Die 21-jährige Angelina Seiler tritt für die Gemeinde Stammheim an, studiert Digitale Gesellschaft an der TH Würzburg-Schweinfurt und ist als Trainerin beim TSC Volkach aktiv.
Komplettiert wird das Feld durch den 23-jährigen Winzer Maximilian Lang aus Hüttenheim, der als erster Weinprinz seiner Gemeinde und als erster Mann bei einer Wahl zur Fränkischen Weinkönigin an den Start geht und sich zudem im Weinbau- und Sportverein engagiert.
Letzte Weinköniginnen-Wahl 2010 in Bad Kissingen
Mit der Wahl im Regentenbau kehrt die Veranstaltung an einen geschichtsträchtigen Ort zurück: Zuletzt fand die Kür der Fränkischen Weinkönigin im Jahr 2010 in Bad Kissingen statt. Damals wurde Melanie Unsleber aus Ramsthal zur Weinkönigin gewählt. Sie wurde später Deutsche Weinprinzessin 2010/2011. Der Regentenbau mit seiner eindrucksvollen Architektur und dem festlichen Ambiente biete einen besonders würdigen Rahmen für die Entscheidung, heißt es in der Mitteilung.
Die amtierende Weinkönigin repräsentiert den Frankenwein bei rund 400 Terminen jährlich im In- und Ausland, von regionalen Veranstaltungen über nationale Auftritte bis hin zu internationalen Repräsentationsreisen und der Teilnahme an der Wahl zur Deutschen Weinkönigin.
Bewerberinnen und Bewerber sollten mindestens 18 Jahre alt sein
Die Weinkönigin beziehungsweise die Weinhoheit wird für ein Jahr gewählt. Zu den Modalitäten zählt, dass die Bewerberinnen und Bewerber mindestens 18 Jahre alt und unverheiratet sein sollten. Noch während ihrer Amtszeit – anders als in den restlichen Regionen – nimmt die Fränkische Weinkönigin zusammen mit den Königinnen der übrigen zwölf deutschen Weinbaugebiete an der Wahl zur Deutschen Weinkönigin teil.















