Gleich zweimal, im April und im Mai, hatte es auf dem Grundstück des alten Lokschuppens in Coburg gebrannt. Jetzt sei ein Tatverdächtiger ermittelt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.
Es sei aufwändig ermittelt worden und es habe viele Vernehmungen gegeben, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums auf Anfrage. Schon nach dem Brand am Ostermontag waren Jugendliche ins Visier der Ermittler geraten. Jetzt steht ein 14-Jähriger im Verdacht, die Brände gelegt zu haben. Nähere Angaben, beispielsweise zur Herkunft des mutmaßlichen Täters, machte die Polizei aufgrund seines Alters nicht.
Fast eine Million Schaden
Neu sei allerdings eine Schadenssumme, und die ist hoch: Bei den beiden Bränden am 21. April 2025 und am 5. Mai 2025 sei insgesamt ein Schaden von rund 900.000 Euro entstanden.
Coburger Lokschuppen erneut in Flammen
Durch die Brände im Abstand von zwei Wochen war unter anderem der Bahnverkehr bei Coburg beeinträchtigt worden. Ein Löschschlauch hatte damals über die Gleise gelegt werden müssen, weil ein Hydrant sich auf der anderen Seite befand.
Das Gelände des ehemaligen Lokschuppens in Coburg liegt seit Jahren brach. Pläne eines Investors, unter anderem mit einem Lebensmittelmarkt das Areal zu entwickeln, liegen aber nun auf Eis.

















