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Coburger Schlossplatz erleben
12 Bänke - 12 Stunden - 12 Geschichten
Auf dem Coburger Schlossplatz ist binnen 12 Stunden immer ganz schön was los! Wir haben abwechselnd auf den 12 Bänken Platz genommen und dabei 12 Geschichten aufgeschrieben.
Auf dem Coburger Schlossplatz ist binnen 12 Stunden immer ganz schön was los! Wir haben abwechselnd auf den 12 Bänken Platz genommen und dabei 12 Geschichten aufgeschrieben. // Fotos: Oliver Schmidt / Montage: Sahar Nezhadbahram
Coburg – In Coburg gibt es wohl kaum einen schöneren Ort zum Verweilen als den Schlossplatz. Menschen machen hier Verschnaufpausen, tanken Kraft oder führen wichtige Gespräche. - Wir haben uns dazu gesetzt.

Unser Experiment beginnt morgens um 8 Uhr. Zwar laufen regelmäßig Menschen kreuz und quer über den Schlossplatz. Doch auf einer der zwölf Bänke vor den Arkaden nimmt noch niemand Platz. Zu dieser Stunde sind die zwei Bänke, die gegenüber nahe der Georgengasse stehen, deutlich attraktiver. Denn sie werden von der Morgensonne angestrahlt. Vor den Arkaden hingegen ist noch Schatten.

Schlossplatz Coburg: Hier sind die Bänke vor den Arkaden noch alle frei. Doch das wird sich im Laufe des Tages immer wieder ändern.
Schlossplatz Coburg: Hier sind die Bänke vor den Arkaden noch alle frei. Doch das wird sich im Laufe des Tages immer wieder ändern. // Foto: Oliver Schmidt

In diesem Text lesen Sie:

1. Die Verschnaufpause der verschwitzten Joggerin
2. Ein Hauch von Coldplay auf dem Coburger Schlossplatz
3. Die Rentner und der kleine Feigling
4. Dienstbesprechung ohne klingelndes Telefon
5. Erst Friseur, dann Erdbeerbecher
6. Komm, wir tauschen unsere Häuser!
7. Pflanzkübel sind hilfreich beim Lesen
8. Abschalten! Auch das Handy
9. Trinkpause kurz vor dem Ziel
10. Schlossblick statt Meerblick
11. Nein - keine Gewalt gegen Frauen
12. Zum Schluss wird es schwierig

1. Die Verschnaufpause der verschwitzten Joggerin

Plötzlich kommt Jaqueline vorbei. Sie ist unterwegs auf ihrer Joggingrunde. Creidlitz, Cortendorf und zurück. Jetzt gönnt sie sich auf dem Schlossplatz eine kleine Verschnaufpause. Wobei: Eigentlich dient der Stopp lediglich einem Überprüfen der Daten auf ihrem Fitness-Tracker. Auf die Bank setzen? Kommt nicht infrage! Ein Foto für unsere Reportage? Nein, bitte nicht – „so verschwitzt wie ich bin!“

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2. Ein Hauch von Coldplay auf dem Coburger Schlossplatz

Eine junge Frau und ein junger Mann haben es nicht ganz so eilig. Sie haben sich in einem nahe gelegenen Café zwei Sandwiches und zwei Becher Kaffee geholt. Jetzt sitzen sie auf einer der Bänke vor den Arkaden und lassen den Blick schweifen. „Schon schön hier“, sagt der junge Mann. „Ich starte gerne schön in den Tag“, sagt er. Wenige Stunden später wird er bei einer Coburger Firma zur Spätschicht antreten.  Feierabend hat er erst, wenn es schon wieder dunkel ist.

Den Morgen genießen und noch einmal Kraft tanken – das ist auch die Devise der jungen Frau. Im Gegensatz zu ihrem Begleiter hat sie Urlaub. Morgen wird sie wandern gehen. Mehrere hundert Kilometer entfernt von hier, aber ebenfalls an einem besonders schönen Fleckchen Erde. 

Bitte kein Foto!

Interessant: Auf die Frage, ob die beiden ein Paar sind, wollen sie nicht so recht raus mit der Sprache. Ein Foto erlauben sie zwar zunächst, doch später widerrufen sie ihre Einwilligung sowohl fürs Foto als auch für die Nennung ihrer Namen. Schade. Plötzlich habe ich ein Lied von Coldplay im Ohr und weiß gar nicht so recht, warum.

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3. Die Rentner und der kleine Feigling

Volker, Bianca, Michael und Roland (von links) treffen sich seit mittlerweile sechs Jahren regelmäßig zum Boccia spielen auf dem Coburger Schlossplatz.
Volker, Bianca, Michael und Roland (von links) treffen sich seit mittlerweile sechs Jahren regelmäßig zum Boccia spielen auf dem Coburger Schlossplatz. // Foto: Oliver Schmidt

Bereits heute recht aktiv sind Volker, Bianca, Michael und Roland. Sie sind Rentner und treffen sich seit mittlerweile sechs Jahren regelmäßig zum Boccia spielen auf dem Coburger Schlossplatz. „Immer dienstags um 10 Uhr“, wie Volker erklärt.

Die Bank vor den Arkaden, die sie sofort in Beschlag nehmen, brauchen sie aber nicht etwa zum Ausruhen. Vor allem stellen sie dort ihre Taschen ab. Welcher Proviant darin wohl versteckt ist?!

Kleiner Feigling im Gepäck

„Unseren Kaffee hatten wir schon – nachher werden wir uns einen ,Kleinen Feigling' gönnen!“ Für ihre Boccia-Runde könnten sie sich keinen schöneren Ort als den Schlossplatz vorstellen. „Das Ambiente ist super! Besser geht nicht.“

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4. Dienstbesprechung ohne klingelndes Telefon

Karoline Truckenbrodt (rechts) und Uta Kraußlach sind für eine Dienstbesprechung nach draußen gegangen.
Karoline Truckenbrodt (rechts) und Uta Kraußlach sind für eine Dienstbesprechung nach draußen gegangen. // Foto: Oliver Schmidt

Kaum zu glauben, aber wahr: Karoline Truckenbrodt und Uta Kraußlach arbeiten auf dem Schlossplatz. „Wir haben beschlossen, unsere Dienstbesprechung nach draußen zu verlegen!“ Karoline Truckenbrodt ist Geschäftsführerin des evangelischen Kita-Verbands, Uta Kraußlach arbeitet dort als Sekretärin.

Am Schlossplatz klingelt kein Telefon

26 Kitas aus der Stadt und dem Landkreis Coburg gehören dem Verband mittlerweile an. Selbst wenn einige dieser Kitas zurzeit Ferien haben, geht die Arbeit in der Verwaltung natürlich weiter. Es gibt viel zu planen und viel zu besprechen. Die Büroräume des Kita-Verbands im Anbau des Hauses Contakt seien zwar schön, wie die beiden Frauen sagen. „Aber dort klingelt auch oft das Telefon!“

Es wird langsam wärmer!

Deshalb hat es gleich mehrere Vorteile, für Besprechungen ins Freie zu gehen. „Wir mögen auch Walk & Talk“, erzählen sie. Doch heute haben sie sich ein kleines Frühstück geholt und dann auf einer der Bänke vor den Arkaden Platz genommen. Noch ist es dort schattig. Aber es wird zunehmend wärmer. Definitiv: Es gibt schlechtere Orte für eine Dienstbesprechung.

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5. Erst Friseur, dann Erdbeerbecher

Johanna gönnt sich – zusammen mit ihren Eltern und den zwei Jungs – ein Eis auf dem Coburger Schlossplatz.
Johanna gönnt sich – zusammen mit ihren Eltern und den zwei Jungs – ein Eis auf dem Coburger Schlossplatz. // Foto: Oliver Schmidt

Kurz vor 11 Uhr werden die ersten Eistüten auf dem Schlossplatz gesichtet. „Mit den Jungs war ich eben beim Friseur, und jetzt haben sie zur Belohnung ein Eis bekommen“, erklärt Mutter Johanna. Auch ihre Eltern sind dabei. „Heute ist nämlich Oma-Opa-Tag“, erklären sie. Also nach dem Eis.

Kinder können herumrennen

Johanna, die sich heute einen Erdbeerbecher gönnt, sitzt oft und gerne auf einer der Bänke vor den Arkaden. „Es ist so entspannt hier!“ Die Jungs – elf und knapp zwei Jahre alt – könnten ungestört herumrennen, während sie den schönen Ausblick aufs Rondell, die Ehrenburg und das Landestheater genieße. „Und das alles so stadtnah!“

Tolle Bepflanzung im Rondell

Apropos Rondell: „Ich bewundere immer die tolle Bepflanzung“, sagt Johannas Mutter. Johannas Vater gefällt es auf dem Schlossplatz so gut, „weil man hier immer jemanden trifft!“

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6. Komm, wir tauschen unsere Häuser!

Per Haustausch in Coburg gelandet: Lisa und Benjamin Hackl aus Österreich.
Per Haustausch in Coburg gelandet: Lisa und Benjamin Hackl aus Österreich. // Foto: Oliver Schmidt

Lisa und Benjamin Hackl machen zurzeit Urlaub in Coburg. Sie kommen aus der Nähe von Linz in Oberösterreich und haben ihr Haus für zwei Wochen mit einer Familie aus Scheuerfeld getauscht. „Wir kennen diese andere Familie nicht, sind lediglich über eine Haustausch-Plattform im Internet in Kontakt gekommen.“

Waldbad und Spielzeugmuseum

Sie haben schon richtig viel erlebt und angeschaut: Sie und ihre beiden Kinder waren auf der Veste und beim Vogelschießen, haben den Familientag im Waldbad Bad Rodach besucht, und für den heutigen Nachmittag steht noch das Spielzeugmuseum in Sonneberg auf dem Programm. „Wir finden es sehr angenehm hier“, sagen die beiden, „nicht so touristisch!“ Soll vor allem heißen: schön ruhig und nicht so überlaufen.

Servus, Andreas Gabalier!

Was die beiden gar nicht wissen: Rund um die Bank, auf der sie gerade sitzen, ist es speziell im Sommer nur selten so ruhig wie jetzt. Nach Samba und Schlossplatzfest kommen bald die Open Airs. Da wird mit Andreas Gabalier auch ein Österreicher in Coburg vorbeischauen. Vor 15.000 Fans! Na servus.

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7. Pflanzkübel sind hilfreich beim Lesen

Tolle Aussicht: Von den Bänken auf dem Coburger Schlossplatz kann man den Blick schweifen lassen. Zum Beispiel zur Ehrenburg.
Tolle Aussicht: Von den Bänken auf dem Coburger Schlossplatz kann man den Blick schweifen lassen. Zum Beispiel zur Ehrenburg. // Foto: Oliver Schmidt

Mittlerweile ist es 12.30 Uhr. Fast alle Bänke vor den Arkaden liegt jetzt voll in der Sonne. Genau das richtige für Nina! Sie arbeitet in einem Büro in der Coburger Innenstadt und verbringt ihre Mittagspausen regelmäßig auf einer Bank auf dem Schlossplatz. „Wenn hier vor den Arkaden alle Bänke belegt sind, gehe ich hoch in den Hofgarten.“ Denn: „Ich mag diesen Ausblick!“ Eine der zwei Bänke nahe der Georgengasse komme für sie deshalb nicht infrage.

Seit ein paar Jahren stehen Pflanzkübel zwischen den Bänken auf dem Coburger Schlossplatz.
Seit ein paar Jahren stehen Pflanzkübel zwischen den Bänken auf dem Coburger Schlossplatz. // Foto: Oliver Schmidt

Sehr dankbar ist sie, dass die Stadt Coburg vor ein paar Jahren mehrere große Pflanzkübel aufgestellt hat. Die spenden nämlich zumindest ein bisschen Schatten. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn Nina ein Buch lesen möchte.

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8. Abschalten! Auch das Handy

Nancy Leipold genießt in ihrer Mittagspause die Sonne auf dem Coburger Schlossplatz.
Nancy Leipold genießt in ihrer Mittagspause die Sonne auf dem Coburger Schlossplatz. // Foto: Oliver Schmidt

Nancy Leipold hat ebenfalls Mittagspause. „Ich genieße die Sonne“, sagt sie und strahlt dabei mit der Sonne um die Wette. Was auffällt: Im Gegensatz zu vielen anderen, die wir heute schon auf dem Schlossplatz gesehen haben, beschäftigt sie sich zu keiner Zeit mit ihrem Handy. „Ich sitze im Büro so viel vor dem Computer, da möchte ich in der Mittagspause einfach mal abschalten und ein bisschen herunterfahren.“ Sagt’s, und schaut dabei richtig glücklich aus: „Es ist so schön hier!“

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9. Trinkpause kurz vor dem Ziel

Horst Heublein ist heute mit dem Fahrrad unterwegs. Gut 40 Kilometer hat er bereits geschafft, war schon in Bad Rodach und Neustadt. Jetzt, kurz vor dem Ziel, macht er eine kurze Trinkpause auf dem Schlossplatz. Weil es hier so schön ist? „Nein, weil der Schlossplatz auf meinem Weg liegt“, sagt er ganz ehrlich und nimmt erstmal einen kräftigen Schluck aus seiner Trinkflasche.

Obwohl Horst Heublein noch deutlich fitter wirkt als die Joggerin am Morgen, möchte er ebenfalls nicht fotografiert werden. Aber sein Fahrrad? „Ja, gerne!“

Das Fahrrad von Herrn Heublein.
Das Fahrrad von Herrn Heublein. // Foto: Oliver Schmidt

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10. Schlossblick statt Meerblick

Puh, diese Hitze! Zwei Bänke, die in Richtung Reithalle stehen, bekommen gegen 16 Uhr zumindest vorübergehend etwas Schatten ab. Prompt lässt sich dort ein Ehepaar nieder, beide dürften so Ende 60 sein. „Entschuldigung“, fragen wir höflich an, „sitzen Sie hier, weil es hier so schön ist?“ - Die Antwort fällt ähnlich unromantisch aus wie beim Radfahrer Horst Heublein: „Nein, weil hier Schatten ist!“

Der Weg in den Hofgarten ist steil

Die beiden kommen aus Bad Doberan und machen Urlaub in Coburg. Eben haben sie die Ehrenburg besichtigt und hatten sich eigentlich vorgenommen, zumindest noch kurz in den Hofgarten zu laufen. „Aber der Weg dorthin steil!“ Deshalb habe man sich für eine Pause entschieden, die dann doch fast eine Stunde lang dauert.

Warum macht jemand aus Bad Doberan ausgerechnet Urlaub in Coburg? Schließlich liegt Bad Doberan an der Ostsee, die nicht nur schön ist, sondern im Sommer doch auch für Abkühlung sorgen würde. „Weil es bei uns jetzt so voll ist“, erklärt die Frau. Der Mann ergänzt: „Das Meer sehen wir das ganze Jahr.“  

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11. Nein - keine Gewalt gegen Frauen

Inzwischen ist es 17.30 Uhr. Die Sonne ist etwas weiter westwärts gezogen. Deshalb bekommt vom Schatten jetzt nur noch die äußerste rechte Bank etwas ab. Das ist zufällig auch die Bank, die sowieso etwas aus der Reihe fällt. Sie ist orange gestrichen. Mit der Aufschrift „Nein – keine Gewalt gegen Frauen“ soll sie dazu beitragen, für ein wichtiges Thema zu sensibilisieren.

Auf dem Coburger Schlossplatz steht auch diese Bank, mit der für ein wichtiges Thema sensibilisiert werden soll.
Auf dem Coburger Schlossplatz steht auch diese Bank, mit der für ein wichtiges Thema sensibilisiert werden soll. // Foto: Oliver Schmidt

Kaum hat das nette Paar aus Bad Doberan diese orangefarbene Bank frei gemacht, nimmt ein anderes Paar dort Platz. Über den Schatten dort freuen sie sich. Mit der Aufschrift hingegen haben sie offenbar ein Problem. „Gegen was soll man denn noch alles sein?“, mault der Mann. Die Frau sagt nichts. Auch dem Beobachter bleibt die Sprache weg.

Keine Gewalt gegen Frauen! Auf dieser Bank auf dem Coburger Schlossplatz finden sich auch wichtige Telefonnummer, unter denen Betroffene sofort Hilfe erhalten.
Keine Gewalt gegen Frauen! Auf dieser Bank auf dem Coburger Schlossplatz finden sich auch wichtige Telefonnummer, unter denen Betroffene sofort Hilfe erhalten. // Foto: Oliver Schmidt

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12. Zum Schluss wird es schwierig

Unsere 12. und letzte Geschichte würden wir gerne mit zwei Frauen mittleren Alters aufschreiben. Doch nach der Auskunft, dass sie sich nach einem Besuch im Biergarten nur noch kurz hier auf der Bank ausruhen wollen, ist leider auch schon Schluss mit dem Gespräch. „Warum wollen Sie das überhaupt wissen?“ - Und: „Sie dürfen uns überhaupt nicht fotografieren! Dazu haben Sie kein Recht.“ 

„Alles gut. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!“ Nein, von solchen Zeitgenossinnen lassen wir uns diesen schönen Tag nicht verderben! Ein Tag, an dem es so viele nette Gespräche und Begegnungen gab.

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Prost, Schlossplatz!

Während wir den Schlossplatz um 20 Uhr verlassen, ist eine Gruppe junger Männer im Anmarsch. Sie brauchen keinen Biergarten, denn sie haben selbst einige hopfenhaltige Getränke dabei.  Na denn Prost! Auf unseren schönen Schlossplatz!

 

 

 

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