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Intendant Moss zur Nachfolge
„Ein rein verkopfter Künstler passt nicht nach Coburg“
Neil Barry Moss, Intendant des Landestheaters Coburg
Neil Barry Moss, Intendant des Landestheaters Coburg // Elke Walkenhorst
Signet des Fränkischen Tags von Carolin Herrmann
Coburg – Daniel Carter wird eine schwer zu füllende Lücke hinterlassen. Das wird klar, wenn der Intendant über die Suche nach einem neuen GMD spricht.

Auch wenn das Landestheater Coburg häufig Sprungbrett für begabte junge Künstler aller Sparten ist, bedeutet das nicht, dass eine erfolgreiche Personalplanung hier Selbstläufer ist. Intendant Neil Barry Moss erläuterte zur nun wieder bevorstehenden aufwändigen Suche nach einem Generalmusikdirektor in der langjährigen guten Coburger Tradition, dass Künstler direkt angesprochen werden und auf Coburg aufmerksam gemacht werden müssten. „Geeignete Kandidaten müssen gezielt eingeladen werden.“ Ein Begriff von vorneherein ist Coburg selbstverständlich nicht. „Wir müssen bewusst machen, dass wir hier ein Prachtstück an Theater haben“, sagt Moss. 

Probe-Dirigate

Allerdings brauche man hier nicht „nur“ einen guten Generalmusikdirektor. „Wir brauchen einen passenden Kandidaten. Ein rein verkopfter Künstler passt nicht nach Coburg.“ Das Orchester habe ein Recht darauf, kontinuierlich weiterentwickelt und gepflegt zu werden. Die Hintergrundarbeit sei sehr wichtig. So müssten etwa neben weiteren Akzentsetzungen Carters die Concertino-Konzerte erhalten bleiben. „Eine spannende Zeit steht uns bevor“, verspricht Moss. Das Publikum werde sie über die Probe-Dirigate miterleben.

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