Gutachten da
Schlechte Nachricht aus dem Aquaria
Muss er abgerissen werden?
Muss er abgerissen werden?
Foto: O. Schmidt
Coburg – Der Sprungturm im Aquaria in Coburg muss vielleicht abgerissen werden. Ein Gutachten hat Schäden aufgezeigt.

Nicht nur Schäden außen, sondern auch innen.

Laut einem Gutachten der Landesgewerbeanstalt sind an den Stützen und den Plattformen des Sprungturms im Coburger Freibad innere Schäden festgestellt worden. Um die zu finden, mussten Untersuchungen mit Bohrkernentnahmen durchgeführt werden. Von außen waren die Beschädigungen so nicht zu sehen.

Standsicherheit

Ergebnis: Der Sprungturm ist nicht mjehr ausreichend standsicher und muss weiter gesperrt werden. Und nicht nur das. Auch das Sprungbecken kann nicht mehr genutzt werden und wird eingezäunt.

Wir haben eigentlich gehofft, dass wir den Sprungturm wieder öffnen können", sagte Betriebsleiter Jörn Kirchner. Laut Aquaria habe das Ausmaß der Schäden auch die Gutachter übberrascht. Bei einer Untersuchung vor einem Jahr habe es keine Hinweise auf fehlende Standsicherheit gegeben.

Abriss droht

Laut dem Gutachten ist es auch nicht möglich, die Schädigungen durch Instandsetzungsmethoden zu beheben. „Nach dieser schlechten Nachricht müssen wir uns jetzt wohl oder übel Gedanken über den Abriss des Turmes machen", sagt SÜC-Geschäftsführer Wilhelm Austen.

Erst Mitte Mai hatte das Aquaria wieder eröffnet, nachdem die SÜC Bus und die Aquaria GmbH mehr als 2300 schadhafte Fliesen ausgewechselt und auch die Technik generalüberholt hatten.

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