Seinen Durchbruch schaffte Giovanni Zarrella 2001: Mit „Bro’Sis“ gewann er die Castingshow „Popstars“. Bald danach trat diese Band gleich zweimal in Oberfranken auf: bei einem Winter-Open-Air in Bischofsgrün (als Vorband von Right Said Fred!) sowie im Juli 2002 bei einer riesigen Jubiläumsparty im Waldstadion des SC Weismain.
Auf der Durchreise machte „Bro’Sis“ damals auch kurz in Coburg in Station. Jetzt kommt er wieder - als erfolgreicher Solokünstler, der vor allem mit seiner „Giovanni Zarrella Show“ im ZDF regelmäßig ein Millionenpublikum anzieht. Am Donnerstag, 19. Juni, tritt der italienische Sänger und Entertainer beim HUK-Coburg-Open-Air Sommer auf, und zwar in der Kulturfabrik Cortendorf, der neuen Eventlocation am Stadtrand von Coburg.
Im Gespräch mit Giovanni Zarrella geht es um Lebensfreude in der heutigen Zeit sowie um sein neues, sehr persönliches Album „Universo“. Gleich zu Beginn geht es aber um seine Frau, die ebenfalls schon einmal in Coburg war.
Herr Zarrella, haben Sie mit Ihrer Frau eigentlich schon über das Konzert am 19. Juni in Coburg gesprochen?
Ja! (lacht) Als sie auf den Terminkalender meiner Tour geschaut hat, ist ihr sofort eingefallen, dass sie in Coburg schon einmal beim Samba-Festival war. (Anmerkung der Redaktion: Giovanni Zarrella ist seit 2005 mit der Brasilianerin Jana Ina verheiratet)
Samba steht für Lebensfreude – genauso, wie es auch Ihre Shows und Ihre Konzerte tun. Warum ist das gerade in diesen Zeiten so wichtig?
Wir in der Unterhaltungsbranche haben die Verpflichtung, die Menschen für ein paar Stunden in eine andere Welt zu entführen. Wir drücken den „Aus“-Knopf von der Welt da draußen.
Bei meinen Konzerten geht es darum, den Menschen zwei wunderschöne Stunden zu schenken – voller Freude und Emotionen und mit viel Lachen.
Ihr neues Album „Universo“ erscheint am 2. Mai. Sind Sie deshalb aktuell noch im Stress, oder überwiegt selbst bei dieser Arbeit die Freude? Zumindest wirkt es in Ihrer Fernseh-Show immer so, als ob Ihnen alles sehr leicht fällt.
Das Album ist inzwischen fertig, und ich muss sagen: Ich hatte sehr viel Spaß dabei! Musikmachen darf sowieso kein Stress sein. Man muss sich auch Zeit lassen können, um kreativ zu sein.
Das heißt, Sie schauen jetzt sehr entspannt der Veröffentlichung entgegen?
Nicht ganz. Zum einen muss noch etliches organisiert werden. Zum anderen ist eine große Anspannung da: Wie wird das Album von den Fans angenommen? Zumal es mein erstes Album ist mit ausschließlich selbstgeschriebenen Songs.
Wie fällt Ihr persönliches Urteil über das Album aus?
Es ist ein tolles Album! Die Bandbreite ist enorm. Es enthält 14 neue Songs, die ich mit meinen Produzententeams zusammen geschrieben habe. Sie lassen das Gefühl des Italo-Disco-Pop der 80er-Jahre wieder aufleben. Einige Stücke sind sehr persönlich, die nicht nur in die Beine, sondern auch ins Herz gehen.
Apropos „Lieder, die in die Beine gehen“: Wie wirkt sich das bei Ihren Konzerten aus?
Bitte tanzen! Ja, es ist ein absoluter Wunsch, dass alle mitfeiern und mittanzen! Bei bestuhlten Konzerten sollte es so sein, dass die Fans nicht lange sitzen bleiben.
Ihnen steht eine mehrmonatige Tournee bevor, und dazwischen gibt es auch noch eine „Giovanni-Zarrella-Show“ im Fernsehen. Das klingt nach einem anstrengenden Sommer – oder überwiegt auch da wieder die Freude?
Die Freude überwiegt nicht nur, sie ist gewaltig! Auf der Tournee begleitet mich die komplette Band aus der Fernsehshow. Wir sind sehr gut eingegroovt, und es ist mir eine Riesenfreude, mit diesen Musikern unterwegs zu sein.
Außerdem bin ich einfach nur dankbar, so etwas machen zu dürfen – etwas, das Menschen beflügelt. Das ist ein Geschenk.
Ihre Frau Jana Ina ist Brasilianerin. Sie selbst sind in Deutschland geboren, haben aber italienische Wurzeln. Deshalb haben Sie einen sehr internationalen Blick. Was können die Deutschen in Sachen Lebensfreude von den Italienern und Brasilianern noch lernen?
Wir können gegenseitig viel voneinander lernen! Die Italiener und noch mehr die Brasilianer haben diese gewisse Leichtigkeit: Sie machen sich heute nicht zu viele Gedanken über morgen. Andrerseits: Sich gar keine Gedanken über morgen zu machen, ist auch nicht gut. Es braucht eine gewisse Verbindlichkeit. Deshalb finde ich: Die Mischung macht’s!
Wer jetzt noch zögern sollte: Der Besuch von einem Giovanna-Zarrella-Konzert lohnt sich, weil…
…weil wir gemeinsam den Italo-Disco-Pop der 80er-Jahre feiern! Und gleich danach wird der nächste Italien-Urlaub gebucht
HUK-Coburg-Open-Air-Sommer 2025
Der HUK-Coburg-Open-Air-Sommer 2025 findet auch in diesem Jahr an zwei verschiedenen Locations statt.
In der Kulturfabrik Cortendorf sind fünf Konzerte geplant:
- Mittwoch, 18. Juni: Stahlzeit
- Donnerstag, 19. Juni: Giovanni Zarrella
- Freitag, 20. Juni: Lea
- Samstag, 21. Juni: Beatsteaks
- Sonntag, 22. Juni: Ronan Keating
Auf dem Schlossplatz in Coburg sind vier Open Airs geplant:
- Donnerstag, 21. August: Wincent Weiss
- Freitag, 22. August: Andreas Gabalier (Das Konzert ist bereits ausverkauft!)
- Samstag, 23. August: Cro
- Sonntag, 24. August: Die Fantastischen Vier
Wo gibt’s Karten und weitere Infos?
Viele weitere Informationen zu den Konzerten des HUK-Coburg-Open-Air-Sommers 2025 gibt es auf der Internetseite des Veranstaltungsservice Bamberg (Link dazu hier). Dort gibt es auch Infos zu den jeweiligen Modalitäten des Kartenvorverkaufs.
















