Was ist denn da auf dem Coburger Schlossplatz los? Der Zaun rund ums Rondell war zu den Open Airs von Sting, Lea und Peter Maffay geöffnet worden. Doch die Konzerte sind seit fast zwei Wochen vorbei, die Bühne ist längst abgebaut – doch der Zugang zum Rondell ist noch immer an mehreren Stellen offen. Entsprechend tummeln sich jetzt täglich Menschen auf den Treppenstufen zum Denkmal von Ernst I., das in der Mitte des Rondells steht.
Wunsch des Oberbürgermeisters
Es ist aber keineswegs so, dass vergessen wurde, den Zaun wieder zu schließen. „Auf Wunsch des Oberbürgermeisters bleibt der Zugang jetzt immer offen“, teilte Katja Diedler von der Pressestelle der Stadt dem Coburger Tageblatt jetzt auf Anfrage mit. Sprich: Das für die Pflege und Bepflanzung des Rondells zuständige Grünflächenamt sei von Dominik Sauerteig (SPD) angewiesen worden, die Zugänge nach den Open Airs so zu belassen.
Jemand, der sich über diese Anordnung ganz besonders freut, ist Rolf Beyersdorf. Dem „Macher“ des Coburger Samba-Festivals ist der Zaun schon immer ein Dorn im Auge. Zum einen hält er diese Absperrung grundsätzlich für ein Unding: „Es gibt in Coburg kein anderes Denkmal mehr, das eingezäunt ist und zu dem man nicht einfach hinlaufen und sich auf die Stufen setzen kann.“
Der Zaun muss weg!
Zum anderen findet Rolf Beyersdorf den Zaun, der mittlerweile an etlichen Stellen arg ramponiert ist, für alles andere als schön. Deshalb hofft er auch, dass die jetzige Entscheidung lediglich „der erste Schritt“ ist. Als „zweiten Schritt“ wünscht er sich die komplette Entfernung des Zauns.
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