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Kein Baum auf dem Albertsplatz
Coburg investiert in Weihnachtsbeleuchtung
Der Coburger Weihnachtsmarkt von oben.
Die besten Events vom 12. bis 14. Dezember 2025 im Landkreis Coburg (Bild: Coburger Weihnachtsmarkt von oben 2024) // Foto: Andreas Brückner
Coburg – Lichterglanz trotz Sparzwang: Coburgs Weihnachtsbeleuchtung bleibt wie gewohnt. Doch ein Wermutstropfen bleibt.

Ein positives Signal für die Weihnachtszeit: Die Coburg Marketing GmbH hat im ersten Halbjahr 2025 in die Weihnachtsbeleuchtung des Steinwegs investiert. Das teilte Verena Fischer am Mittwoch im Betriebssenat mit. Und auch für den Weihnachtsmarkt laufen die Planungen.

Auch Michael Selzer, Leiter der Veranstaltungsabteilung, zeigte sich zuversichtlich, dass die festliche Beleuchtung wie gewohnt erstrahlen kann, obwohl weiterhin der Auftrag zur Kosteneinsparung gilt.

Weihnachtsbeleuchtung gesichert

Selzer erinnerte daran, dass sich der Einzelhandel im vergangenen Jahr stark gegen eine Reduzierung der Weihnachtsbeleuchtung eingesetzt hatte. Gemeinsam mit den Stadtmachern sei damals eine Lösung gefunden worden – eine, „die es in dieser Form allerdings nicht mehr geben wird“, so Selzer. Positiv sei jedoch: Die SÜC halte an ihrer finanziellen Unterstützung fest. Deshalb werde es aller Voraussicht nach wieder möglich sein, die Weihnachtsbeleuchtung wie gewohnt aufzuhängen.

Bei Schnee besonders romantisch: der Coburger Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz.
Bei Schnee besonders romantisch: der Coburger Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz. // Michael von Aichberger / AdobeStock

Kein Baum auf dem Albertsplatz

Einen Wermutstropfen wird es für einige geben: Es wird auch in diesem Jahr auf dem Albertsplatz keinen Weihnachtsbaum aus städtischen Mittel geben. 

Weihnachtsmarkt: Beschicker gefunden

Michael Selzer bestätigte, dass bereits im März die Beschicker für den Weihnachtsmarkt 2025 ausgewählt wurden. „Wie im letzten Jahr mussten im Bereich Heißgetränke Bewerber abgelehnt werde“", sagt er. Schwieriger zu besetzen bliebe der Bereich Kunsthandwerk. „Dennoch kann der Weihnachtsmarkt in gewohnter Größe und Vielfalt stattfinden“, erläuterte er. 

Problematisch bliebe nach wie vor der Punkt GEMA-Kosten. Deshalb werde es auch in diesem Jahr ein eingeschränktes Musikprogramm mit GEMA-freien Titeln geben. 

 

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