Wir müssen reden! Und zwar über einen begeisterten Souvenirjäger aus Coburg, dessen richtiger Name aber lieber diskret verschwiegen werden soll. Damit sich der Text trotzdem flüssig lesen lässt, bezeichnen wir ihn einfach mal als „Franz Müller“.
Kaufhof-Schriftzug ergattert
Dieser Franz Müller war neulich zur Stelle, als am Kaufhof die Buchstaben von der Fassade abmontiert wurden. Er sprach die Bauarbeiter an und konnte auf diese Weise einen kompletten, zusammenhängenden Schriftzug ergattern.
Weil geteilte Freude bekanntlich noch mehr Freude bringt, griff er anschließend zu einer Säge und hatte schließlich ein „K“, ein „A“, ein „U“, ein „F“, ein „H“, ein „O“ und noch ein weiteres „F“. Weil der Coburger Kaufhof in den letzten Jahren zu einem Großkonzern gehörte, gab es auch noch ein „G“, ein weiteres „A“, ein „L“, ein „E“, ein „R“, ein „I“ und sogar noch ein „A“ oben drauf. Und wohin mit jetzt diesem Buchstabensalat?
Frau Fischer und Tante Anna
Klar, ein „F“ hielt Franz Müller für seinen eigenen Schreibtisch zurück. Das andere schenkte er einer Kollegin, die mit Nachnamen „Fischer“ heißt. Auch für viele weitere Buchstaben fand er dankbare Abnehmer (das „O“ zum Beispiel hat ein neues Zuhause beim Verfasser dieser Zeilen gefunden). Doch der Buchstabe „A“, den er gleich dreimal hatte, geriet ein bisschen zum Ladenhüter. Okay, einen bekommt Tante Anna zu Weihnachten. Und die anderen zwei?
Warten auf Aachener
Der Kollege mit dem „O“ hatte da eine Idee: „Schenk die beiden ,A‘ doch den Leuten von der ,Aachener‘-Gruppe! Zur Eröffnung ihres geplanten, neuen Warenhauses in der ehemaligen Kaufhof-Immobilie.“ Mal schauen, ob Tante Anna ihr Geschenk eher bekommt...
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