Wenn Heinrich Bedford-Strohm über Coburg spricht, gerät er bekanntlich schnell ins Schwärmen. Das war auch jetzt wieder so.
Ehemaliger Landesbischof
Am Sonntag hatte der ehemalige Landesbischof und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland die Vesperkirche eröffnet. Angereist in seine Heimatsstadt war er bereits tags zuvor. Das hatte nicht nur praktische Gründe. So vertraut er seine weißen Haare nach wie vor am allerliebsten einem ganz bestimmten Friseur in der Coburger Innenstadt an. Nachdem er diesen am Samstagmorgen erfolgreich aufgesucht hatte, lief er zum Marktplatz. Genauer gesagt: Er wollte zum Marktplatz laufen. Denn: „Ich habe so viele Menschen getroffen, bin immer wieder stehen geblieben und habe mich unterhalten!“
Botschafter des Samba-Festivals
Eine dieser Begegnungen war besonders kurios: Heinrich Bedford-Strohm, der aufgrund seiner Verdienste um die Stadt, zum Coburger Ehrenbürger ernannt worden ist, traf Oskar Lützow. Der wiederum trägt den Ehrentitel „Botschafter des Coburger Samba-Festivals“, weil er sich mit seinen Quastenflossern um die Stadt beziehungsweise um „Samba-City“ verdient gemacht hat.
Bratwurst zur Belohnung
Als es Heinrich Bedford-Strohm schließlich auf den Marktplatz geschafft hatte, gab es eine Belohnung: „Ich habe eine Coburger Bratwurst gegessen!“ Während er sie verspeiste, ließ er nochmal kurz seinen Spaziergang Revue passieren und musste schmunzeln: „Für die 100 Meter habe ich jetzt 90 Minuten gebraucht!“ Und das, obwohl er doch eine so schöne, windschnittige Frisur verpasst bekommen hatte.












